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Steuerungen und I/O-System Kompakte Steuerungen mit hoher Rechenleistung

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Die Anforderungen an moderne Automatisierungssysteme steigen auf vielen Ebenen: Sie sollen hohe Rechenleistung bringen, aber gleichzeitig kompakt bleiben, sie sollen sicher und dennoch vielseitig einsetzbar sein. Wago stellt auf der SPS IPC Drives 2015 mehrere Produkte vor, die für diese Ansprüche entwickelt wurden – darunter die Steuerung PFC100, die Steuerung PFC200 mit integriertem 3G-Modem und das erweiterte Wago-I/O-System 750 XTR.

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Kompakt, schnell – und vor allem sicher: Der PFC100 ist mit allem ausgestattet, was derzeit in Sachen Sicherheits- und Verschlüsselungstechnologien Stand der Technik ist – darunter TLS 1.2, IPsec und OpenVPN.
Kompakt, schnell – und vor allem sicher: Der PFC100 ist mit allem ausgestattet, was derzeit in Sachen Sicherheits- und Verschlüsselungstechnologien Stand der Technik ist – darunter TLS 1.2, IPsec und OpenVPN.
(Wago )

Die PFC100 erfüllt die Anforderung nach sicheren Automatisierungssystemen mit hoher Leistung in kompaktem Gehäuse. Ausgestattet mit einem Cortex-A8-Prozessor liefert die neue Steuerung satte 600 MHz. Der PFC100 beherbergt auf gerade einmal 62 mm Breite zwei Ethernet-Anschlüsse mit DIP-Schaltern (750-8101) oder mit serieller RS-232-/RS-485-Schnittstelle (750-8102). Der Speicher beider Varianten beträgt 12 MB und teilt sich automatisch in Programmcode und Daten auf. Über den integrierten Micro-SD-Kartenslot steht weiterer Platz zur Verfügung steht.

Die Steuerung ist nach Herstellerangaben mit allem ausgestattet, was derzeit in Sachen Sicherheits- und Verschlüsselungstechnologien Stand der Technik ist. Das echtzeitfähige Linux-Betriebssystem kommt der IT-Security zusätzlich zugute. Die Linux-Umgebung erlaubt es, Verschlüsselungstechnologien via TLS 1.2 (Transport Layer Security) zu implementieren. So lässt sich direkt aus der Steuerung eine IPsec- oder OpenVPN-Verbindung realisieren.

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Steuerung kommuniziert über Mobilfunknetz

Daten sicher über das Mobilfunknetz zu senden und zu empfangen, ist die Hauptaufgabe des neuen PFC200 mit 3G-Modem und Standard-Mini-SIM-Karte. Die Steuerung stellt eine GPRS-Verbindung zum Internet und eine bidirektionale Kommunikation via SMS her. Der PFC200 (750-8207) verfügt über zwei Ethernet-Anschlüsse und eine RS-232-/RS-485-Schnittstelle. Ein integrierter Webserver stellt dem Benutzer Konfigurationsmöglichkeiten und Statusinformationen zur Verfügung. Neben der Standardausführung ist die Steuerung zudem mit einem erweiterten Temperaturbereich von -20 °C bis 60 °C sowie als Fernwirkvariante erhältlich. Der Fernwirkcontroller unterstützt neben den Fernwirkprotokollen IEC 60870-5-101, -103 und -104, IEC 61850, IEC 61400-25 unter anderem DNP3. Die Fernwirkvarianten beherrschen ebenfalls IPsec und OpenVPN und entsprechen somit höchsten Sicherheitsstandards.

Robustes I/O-System mit zwölf neuen Komponenten

Wird Automatisierungstechnik in rauen Umgebungsbedingungen eingesetzt, muss sie entweder mit zusätzlichen Klimatisierungen und speziellen Schutzbeschaltungen sicher gemacht werden – oder wie das I/O-System 750 XTR selbst einiges aushalten können. Mit insgesamt zwölf neuen Komponenten ist die robuste Variante jetzt noch vielseitiger einsetzbar – zum Beispiel in Anlagen für erneuerbare Energien, Ortsnetzstationen, dem Schiffbau oder in Bahnanwendungen.

Zu den neuen Produkten des I/O-System 750 XTR zählt vor allem die oben beschriebene PFC200 sowie die 3-Phasen-Leistungsmessklemme, die in drei Varianten verhältlich ist: für die Messung mit Stromwandlern bei einem maximalen Messstrom von 1 A oder 5 A sowie für die Messung mit Rogowski-Spulen.

SPS IPC Drives: Halle 7, Stand 230

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