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Stellantrieb Kompakter Positionierantrieb mit IO-Link

| Redakteur: Rebecca Näther

Siko hat seine Positionierantriebe mit einer IO-Link-Schnittstelle ausgestattet, wie z.B. den Stellantrieb AG03/1.

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Die Positionierantriebe von Siko sind jetzt auch mit IO-Link-Schnittstelle erhältlich.
Die Positionierantriebe von Siko sind jetzt auch mit IO-Link-Schnittstelle erhältlich.
(Bild: Siko)

Bei Formatwechseln an Produktionsmaschinen, wie z.B. Verpackungsmaschinen, Etikettierern, Textilmaschinen, Druckmaschinen oder Holzbearbeitungsmaschinen kommt es auch auf präzise und reproduzierbare Positionierungen an. Neben der Optimierung der Maschinenrüstzeiten können durch vollautomatisierte Positionierantriebe auch Fehleinstellungen verhindert werden, was Ausschuss und Beschädigungen vermeiden hilft.

Positionierantriebe von Siko erfüllen diese Anforderungen und sind aktuell auch mit IO-Link-Schnittstelle erhältlich, so beispielsweise der Stellantrieb AG03/1 IO-Link.

Plug & Play dank IO-Link-Schnittstelle im Stellantrieb

Der Stellantrieb ermöglicht eine schnelle Integration via Punkt-zu-Punkt Verbindung mittels einfacher I/O-Anschlusstechnik. Durch den offenen herstellerunabhängigen Standard der IO-Link Schnittstelle stehen in Maschinensteuerungen aller führenden Anbieter Integrationsmöglichkeiten zur Verfügung. Über IO-Link Masterbausteine können mehrere Geräte modular vernetzt werden. Das soll die Komplexität und den Verkabelungsaufwand ebenso, wie den Aufwand für die Inbetriebnahme reduzieren.

Die standardisierte Verdrahtung kombiniert mit zusätzlichen Diagnosefunktionen erhöht die Service-Freundlichkeit und lässt damit Stillstandzeiten im Fehlerfall sinken, so das Unternehmen. Durch den IO-Link Master können Parameterdaten aus einem Feldgerät ausgelesen, gespeichert und im Austauschfall in ein neues, baugleiches Gerät geladen werden, auch im laufenden Prozess.

Über IO-Link Masterbausteine können mehrere Geräte modular vernetzt werden. Das sorgt für geringere Komplexität und geringeren Verkabelungsaufwand. Auch der Aufwand für die Inbetriebnahme kann so reduziert werden.
Über IO-Link Masterbausteine können mehrere Geräte modular vernetzt werden. Das sorgt für geringere Komplexität und geringeren Verkabelungsaufwand. Auch der Aufwand für die Inbetriebnahme kann so reduziert werden.
(Bild: Siko)

Kommunikation bis in die Cloud

Im Umfeld von Industrie 4.0 bzw. Smart Factory reicht es oft nicht aus, reine Prozessdaten auszutauschen, vielmehr muss auch über die Kommunikation die Möglichkeit bestehen, Werte für die Diagnose, wie Endstufentemperatur, Motorstrom und diverse Spannungswerte auszulesen. Darüber hinaus bietet das elektronische Typenschild eine eindeutige Identifikation des Gerätetyps, sowie Seriennummer, Hard- und Softwarestand, um auch Wartungsintervalle planbar zu machen.

Die Stellantriebe der Firma bieten spezifische Daten via IO-Link Schnittstelle an, sodass Aufgaben wie Condition Monitoring und Predictive Maintenance in zentralen übergeordneten Systemen, bis hin zur Cloud, genutzt werden können. Mit den offenen IO-Link-Standards steht eine Vielzahl von Netzwerkkomponenten verschiedener Hersteller bereit, um die durchgängige Kommunikation von der Feldebene bis in die Cloud zu realisieren.

Positionierantrieb für kleine Bauräume

Auch bei Achsabständen von 37 mm behindern sich zwei benachbarte AG03/1 Positionierantriebe nicht, so dass sie auch für eng beieinanderliegende Achsen eingesetzt werden können. Der Stellantrieb integriert in einem Gehäuse mit 80 mm Tiefe das Positionsmesssystem, die komplette Regelelektronik sowie die IO-Link Schnittstelle.

Antrieb für ein breites Applikationsspektrum

Der bürstenlose 24V-EC-Motor liefert 50 W, arbeitet verschleißfrei und bietet somit eine hohe Lebensdauer. Gleichzeitig bietet er mit 3,2 Nm Drehmoment und einer maximalen Drehzahl bis zu 100 U/min eine hohe Performance für das Verstellen von Formaten, Anschlägen und Werkzeugen. Das absolute magnetische Messsystem stellt dabei mit 1600 Schritten pro Umdrehung Positionswerte mit hoher Auflösung zur Verfügung – und das über einen gesamten Verfahrweg von ± 6250 Umdrehungen. Referenzfahrten beim Einschalten der Antriebe erübrigen sich. Das magnetische Messsystem erweist sich außerdem als unempfindlich gegen Verschmutzung, Feuchtigkeit, Schock und Vibrationen.

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