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Personalie Kuka-CEO verlässt vorzeitig das Unternehmen

| Redakteur: Katharina Juschkat

Überraschend verlässt der Konzernchef Till Reuter im Dezember den Roboterhersteller Kuka. Interimsweise übernimmt der Finanzvorstand Peter Mohnen den Vorstandsvorsitz. Die Investorenbeiträge sollen davon nicht beeinflusst sein.

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Kuka-Chef Till Reuter verlässt schon im Dezember Kuka.
Kuka-Chef Till Reuter verlässt schon im Dezember Kuka.
(Bild: Kuka)

Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der Kuka AG, verlässt überraschend das Unternehmen, wie der Roboterhersteller mitteilte. Schon im Dezember beendet der Konzernchef seine Tätigkeit, dann übernimmt Peter Mohnen die Funktion des Interim-CEO, Andreas Pabst die des Interim-CFO.

Reuter verantwortete Übernahme durch Midea

Reuter ist seit 2009 an der Spitze des Konzerns und prägte die Kuka-Strategie zu Industrie 4.0 und kolaborativen Robotern. Unter ihm wurde vor zwei Jahren auch die Investorenvereinbarung mit dem chinesischen Unternehmen Midea unterzeichnet.

Weshalb Reuter vorzeitig zurücktritt, gab das Unternehmen nicht bekannt. Die Pressemitteilung ließ lediglich verlauten, dass alle bestehenden Investorenverträge, die Kuka mit Midea als Mehrheitsaktionär unterzeichnet hat, einschließlich der Abschirmvereinbarung zum Schutz des geistigen Eigentums von Kuka, unverändert bestehen bleiben. Midea bekundete die Unterstützung für die Wachstumsstrategie von Kuka, darunter die Entwicklung des chinesischen Marktes, die Fokussierung auf Forschung und Entwicklung, Investitionen in Digitalisierung und Industrie 4.0 sowie ein starkes Engagement für die Präsenz des Roboterherstellers in Deutschland.

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