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RS Components Leistungselektroniker der TU Darmstadt erhalten Red Pitaya

| Redakteur: Sariana Kunze

RS Components unterstützt das Fachgebiet Leistungselektronik des Instituts für Stromrichtertechnik und Antriebsregelung der TU Darmstadt mit einer Produktspende in Form eines Red Pitaya einschließlich Zubehör für eine Masterarbeit.

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Kevin Hermanns (Dritter von links) und sein Team von der Technischen Universität Darmstadt freuen sich über die Unterstützung von RS Components.
Kevin Hermanns (Dritter von links) und sein Team von der Technischen Universität Darmstadt freuen sich über die Unterstützung von RS Components.
(RS Components)

Freudiger Empfänger des Messinstruments, das auf einer Platine Platz findet, ist Kevin Hermanns vom Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. Er widmet sich der Untersuchung der elektromagnetischen Verträglichkeit von Hochspannungsgleichstromübertragungsanlagen. Zu diesem Zweck wird im Rahmen einer Masterarbeit ein Modell zur Beschreibung von Transformatoren entwickelt, welches abschließend zu verifizieren ist. Dabei wird auf die Funktion der Frequency Response Analysis des Red Pitaya zurückgegriffen und die Messdaten erfasst, die bei der Übertragung von die Primär auf die Sekundärseite anfallen.

Für RS Components geht es darum, praktisch zu testen, wie weit die Anwendungsmöglichkeiten des Red Pitaya gehen. Daher arbeitet das Unternehmen nicht nur mit der TU Darmstadt zusammen, um Feedback zum praktischen Einsatz zu erhalten. Von diesen Erfahrungen profitieren dann auch die regulären Kunden von RS.

Mit offenen Systemplattform teure Geräte ersetzen

Der Red Pitaya basiert auf einer offenen Systemplattform für Instrumentierung und Steuerung und ersetzt mehrere teure Laborgeräte und tragbare Messgeräte zu einem Bruchteil der üblichen Kosten. Das System bietet einen kompakten Ökosystem-Ansatz, bei dem eine Hardware-Plattform auf Xilinx-Basis mit einer online zugreifbaren Anwendungssammlung, in der sich unter anderem Applikationen für Signalgenerator, Oszilloskop und Spektrumanalysator finden, kombiniert wird. Red Pitaya basiert auf dem GNU/Linux-Betriebssystem und kann auf verschiedenen Ebenen durch eine Vielzahl von Softwareschnittstellen programmiert werden, zu denen HDL, C/C++ und Skriptsprachen gehören. HTML-basierte Web-Schnittstellen ermöglichen den Zugriff auf Funktionen von Red Pitaya in den meisten Web-Browsern über Smartphone, Tablet oder PC.

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