Umsatz Maxon schließt mit geringen Verlusten ab

Redakteur: Katharina Juschkat

Die Maxon Gruppe verzeichnet im vergangenen Geschäftsjahr leichte Verluste – aber zeigt sich dennoch zufrieden mit den Ergebnissen. Durch hohe Nachfragen hat das Unternehme inzwischen mit Lieferengpässen zu kämpfen.

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Maxon verzeichnet leichte Umsatzverluste im vergangenen Jahr.
Maxon verzeichnet leichte Umsatzverluste im vergangenen Jahr.
(Bild: Maxon)

Der Schweizer Antriebshersteller Maxon schließt das vergangene Geschäftsjahr mit geringen Verlusten ab: Der Umsatz belief sich auf 553,5 Millionen Schweizer Franken – gegenüber 567,8 Millionen Schweizer Franken im Vorjahr. Trotz der Krise investierte Maxon im vergangenen Jahr 50,3 Millionen Euro in neue Fabriken, Maschinen und Anlagen.

In den Geschäftsbereichen Automobilindustrie und Luftfahrt brachen die meisten Umsätze weg, größtenteils konnte Maxon diese durch den Bedarf an Antriebe für die präzise Laborautomation sowie für Beatmungsgeräte ausgleichen.

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Karl-Walter Braun, Hauptaktionär der Maxon Gruppe

Trotz der erschwerten Bedingungen brachte Maxon mehrere neue Produkte im Bereich der präzisen Antriebstechnik auf den Markt. Dazu gehören Mikromotoren für Medizinroboter, aber auch Multi-Achs-Controller für hochdynamische Positionieraufgaben.

Laufendes Geschäftsjahr ist zufriedenstellend

Mit dem laufenden Geschäftsjahr zeigt sich Maxon zufrieden. Aufgrund der hohen Bestellungen kommen die Lieferanten an ihre Kapazitätsgrenzen. Der CEO Eugen Elmiger erklärt: „Die Folge davon sind Lieferengpässe bei uns.“

Das Unternehmen wird sich auch künftig weiter in Richtung Systemlieferant entwickeln. „Der Kunde soll alles aus einer Hand erhalten, was er aus der Antriebstechnik im weitesten Sinne für seine Produkte benötigt“, so der CEO. Dazu gehören Motoren, Getriebe, Elektronik, Motorsteuerungen und Plugin-Lösungen.

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