Simulationstool Mehr Möglichkeiten für den Modellaustausch

Von Lilli Bähr

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B&R hat seine Entwicklungsumgebung Automation Studio mit einer neuen Funktion ausgestattet. Damit können Simulationsexperten in ihrem gewohnten Software-Ökosystem arbeiten und dabei Zeit sowie Ressourcen sparen.

B&R erweitert mit FMU Export die Bandbreite an Simulationstools.
B&R erweitert mit FMU Export die Bandbreite an Simulationstools.
(Bild: B&R)

Mit FMU Export lässt sich Maschinencode exportieren und als SPS-Simulation in beliebige Simulationstools integrieren. So können Simulationsexperten in ihrem gewohnten Software-Ökosystem arbeiten. Das soll Zeit und Ressourcen in der interdisziplinären Entwicklung sparen.

Alle benötigten Daten werden automatisch in einer Functional Mock-up Unit (FMU) gebündelt. Die exportierte FMU verfügt über eine standardisierte Schnittstelle. Es muss also keine separate Schnittstelle am eigenen Tool programmiert werden. Einzige Voraussetzung ist, dass das eigene Simulationstool den Standard FMI 2.0 unterstützt. FMI steht für Functional Mock-up Interface und ist ein industrieunabhängiger Standard für den Modellaustausch zwischen verschiedenen Modellierungswerkzeugen.

Datenaustausch in beide Richtungen

Bereits bisher war es möglich, mit FMU Import Maschinenmodelle in Automation Studio zu importieren. Nun können Entwickler ihren Maschinencode auch exportieren, und zwar in das Simulationstool ihrer Wahl. Ab Automation Studio 4.12 steht FMU Export allen Nutzern von Automation Studio zur Verfügung.

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