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Definition MICA schnell erklärt

| Autor / Redakteur: Karin Pfeiffer / Robert Weber

Robust, handlich und passt überall hin: MICA ist ein Multitalent im Mini-Format, das Maschinen und Anlagen mit der IT-Welt verbindet. Für die einen ist MICA ein Datensammler, der Daten von vielen verschiedenen Sensoren und SPS aufnimmt und für neue Erkenntnisse verfügbar macht. Für andere eine Möglichkeit, jahrzehntealte Maschinen nachzurüsten und mit neuen Funktionalitäten und Industrie 4.0 Kompatibilität aufzuwerten.

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Der Kern des MICA-Konzepts ist das Baukasten-Prinzip – aus offener Software und Hardware. Auf der MICA können anwendungsspezifische Hardware und offene Softwaretools zusammengeführt werden, um zu experimentieren, und neue Lösungen zu erstellen.
Der Kern des MICA-Konzepts ist das Baukasten-Prinzip – aus offener Software und Hardware. Auf der MICA können anwendungsspezifische Hardware und offene Softwaretools zusammengeführt werden, um zu experimentieren, und neue Lösungen zu erstellen.
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Und viele gewinnen mit MICA eine Plattform, um neue Ideen und Anwendungen im weiten Feld zwischen Produktivität, Big Data, Smart Factory oder Internet der Dinge zu entwickeln. Ob in der Informatik, Automatisierung oder in den Prozessen am Band: Auf der MICA findet jeder aus seiner vertrauten Programmierumgebung heraus den Zugang in andere Technologieschulen.

Der Kern des MICA-Konzepts ist das Baukasten-Prinzip – aus offener Software und Hardware. Auf der MICA können anwendungsspezifische Hardware und offene Softwaretools zusammengeführt werden, um zu experimentieren, und neue Lösungen zu erstellen. Deshalb steht MICA für Modular Industry Computing Architecture. Wer will, kann auf Standard-Komponenten zugreifen, was die Bedienung denkbar einfach macht. Gängige Anwendungen wie Datenbanken, Programmiersprachen oder Analyse-Tools sind bereits vorkonfiguriert erhältlich, und weil MICA auf Linux basiert, lässt sich auch aus dem vollen Open-Source-Spektrum schöpfen. Eine weitere Besonderheit ist der Virtual Computing-Ansatz. Damit wird MICA zum Multitasking-Talent: mehrere Anwendungen können parallel und isoliert betrieben werden. Auch die offene Hardware folgt diesem Prinzip. Im Unterschied zu Einplatinencomputer wie Raspberry Pi ist die Platine dreigeteilt, von der eine frei bestückt werden kann. Formfaktor und Schutzart bleiben bei Anpassungen der Hardware bestehen. Und die Frontblende lässt sich individuell mit passenden Steckverbindern versehen. Die Elektronik ist industrietauglich gehärtet, das System für ein raues Umfeld in der Industrie ausgelegt. Alle Komponenten stecken in einem kleinen, robusten Gehäuse, geeignet für die Hutschiene im Schaltschrank und den jahrelangen Einsatz direkt an der Maschine.

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Über den Autor

 Karin Pfeiffer

Karin Pfeiffer

Journalistin