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Schneider Electric Mit Ladestationen ökologisch mobil

| Redakteur: Sariana Kunze

Schneider Electric stellt auf der IAA sein Lösungsportfolio für die Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen vor. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht die EVlink-Ladestationen.

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Carl Tille ist Vice President Electromobility bei Schneider Electric <em id="ForP_29633FE1-F4AB-6955-B78853766C08B72B">Bilder: Schneider</em>
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( Archiv: Vogel Business Media )

Sie umfasst einfach und sicher zu bedienende Ladesäulen, die sich aufgrund ihrer flexiblen Einsatzmöglichkeiten im privaten und gewerblichen Bereich für den Aufbau intelligenter Ladenetze eignen.

Carl Tille, Vice-President Electromobility bei Schneider Electric, sagt dazu: „Die Akzeptanz von Elektromobilen wird entscheidend davon abhängen, ob eine bedarfsgerechte Mischung aus privaten und gewerblichen Ladepunkten geschaffen werden kann. Dabei ist es wichtig, die Komplexität und das intelligente Zusammenspiel von Energieverfügbarkeit, Verbrauchsprofilen und Sicherheit von vorne herein zu berücksichtigen. Dank EVlink sind wir bestens vorbereitet und können uns den Vorgaben der Politik stellen, die in Deutschland bis 2020 eine Million Elektroautos erwartet.“

Die Ladelösungen reichen von kleinen einphasigen Stationen mit drei Kilowatt und einem Ladepunkt bis zu dreiphasigen Säulen mit 22 Kilowatt und mehreren Ladepunkten. Die einphasigen Stationen sind für die Nutzung in der heimischen Garage konzipiert, während sich die großen dreiphasigen Lösungen an gewerbliche Kunden wie Betreiber von Fuhrparks oder Parkhäusern richten. Bei der EVlink-Produktserie können die Fahrzeuge optimal geladen werden und sind je nach Park- beziehungsweise Ladezeit bedarfsgerecht wieder einsatzbereit. Maximale Verfügbarkeit für Hochleistungsladung im Alltag bieten die Schnellladestationen der Reihe. Mit einer Ladezeit zwischen 15 und 30 Minuten sind sie eine zuverlässige Lösung, wenn die Reichweite des Elektrofahrzeugs kurzfristig erhöht werden muss.

Schneider Electric verwendet bei den Ladesäulen neben einem festen Kabelanschluss auch Schuko-Steckdosen für E-Scooter, Stecker des Typs 2 sowie Stecker des Typs 3. Letztere verfügen über eine Sicherheitsabdeckung und entsprechen der IEC-Norm 61851 der International Electrotechnical Commission. Zudem sind sie V2G-kompatibel (Vehicles to Grid). Das bedeutet, alle EVlink-Ladestationen können den Strom, der im Akku des Elektroautos gespeichert ist, in das Verbrauchernetz zurückspeisen und so auf Notfälle reagieren oder Spitzenlasten abdecken. Das trägt insbesondere bei der bevorzugten Speisung des Verbrauchernetzes mit den nicht immer kontinuierlich verfügbaren regenerativen Energien zur Versorgungssicherheit bei.

Energiemanagement und Smart Grids

Alle Ladesäulen von Schneider Electric verfügen über ein integriertes Überwachungssystem für das Energiemanagement. So werden Strommengen und Ladeprioritäten zwischen mehreren Ladesäulen gesteuert und visualisiert. Das System garantiert, dass Betreiber jederzeit alle Informationen zu Energieverwaltung, Verbrauch und aktueller Ladeleistung abrufen können. Zudem lassen sich im Hausnetz von Smart Homes unkritische Verbraucher in Spitzenlastzeiten abschalten. Des Weiteren zeigt das Energiemanagementsystem dem Nutzer an, wann im Netz Strom aus erneuerbaren Energien verfügbar ist. Wenn diese Informationen vom Versorger zur Verfügung gestellt werden, können Anwender ihre Fahrzeuge im sogenannten Smart Grid umweltfreundlich aufladen. Schneider Electric bietet mit EVlink ein komplettes Lösungsportfolio mit allen Schnittstellen zu Energie- und Informationsmanagement sowie mit Serviceleistungen für den sicheren und benutzerfreundlichen Betrieb von Ladeinfrastrukturen an.

Die Ladelösungen von Schneider Electric haben im weltweiten Praxiseinsatz gezeigt, dass Elektromobilität bereits heute umsetzbar ist. Mit Feldversuchen in Japan, Belgien, Frankreich und Deutschland ist Schneider Electric in verschiedene Großprojekte involviert. Das Unternehmen hat gemeinsam mit Partnern wie Renault und Nissan im Rahmen des Projekts SAVE (Seine Aval Véhicules Électriques) eine Infrastruktur mit 100 Elektroautos und 150 Ladestationen aufgebaut. So können Testkunden erste Erfahrungen im Umgang mit Elektromobilität sammeln. Zudem hat Schneider Electric gemeinsam mit Toyota und dem Stromversorger EDF in Straßburg 135 Ladestationen für öffentliche Parkplätze und private Eigenheime zur Verfügung gestellt.

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