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Sicherheitssystem Neue Features und Module ermöglichen neue sicherheitstechnische Anwendungsmöglichkeiten

Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

HIMA Paul Hildebrandt hat das flexible, skalierbare Sicherheitssystem HIMax seit der Markteinführung im Jahre 2008 ständig weiterentwickelt. Jetzt stehen neue Features und Module für Applikationen mit höchsten Anforderungen an die Reaktionszeit und E/A-Zahl zur Verfügung – was neue Anwendungen ermöglicht.

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Bei der Einbindung nicht-sicherheitsgerichteter E/A-Signale ist die Rückwirkungsfreiheit der NonSIL-Module (graue Front) auf das sicherheitsgerichtete System gewährleistet.
Bei der Einbindung nicht-sicherheitsgerichteter E/A-Signale ist die Rückwirkungsfreiheit der NonSIL-Module (graue Front) auf das sicherheitsgerichtete System gewährleistet.
( Archiv: Vogel Business Media )

Zu den neuen Features zählen E/A-Module (NonSIL, SIL 1), Remote Rack Funktionalität, X-OTS HIMax Safety Simulator und die neue Version 4 des Engineering-Tools SILworX. Diese ermöglichen etwa neue Lösungen für Brennersteuerungen, Kesselschutz, Pipelines sowie Funktionen zur Steuerung, Regelung, Überwachung und den Schutz von Turbinen.

Mit der Einführung von NonSIL-Modulen lassen sich jetzt auch nicht-sicherheitsgerichtete E/A-Signale in HIMax wirtschaftlich einbinden. Dabei ist die sicherheitsgerichtete Rückwirkungsfreiheit auf das Safety-System gewährleistet. Hierzu wurden die neuen Module mit dem gleichen Anspruch an Qualität und Verfügbarkeit wie bei SIL 3-Modulen entwickelt. Die NonSIL-Module sind beliebig mit den SIL 3-Modulen kombinierbar. Anwendungsmöglichkeiten finden sich beispielsweise im Rahmen von Gesamtlösungen für TMC- und BCS-Applikationen sowie als Ergänzung zu konventionellen Sicherheitsapplikationen wie ESD und F&G. Neben den acht NonSIL-Modulen komplettiert ein neues analoges Eingangs-/Temperaturmodul (SIL 1) die Liste der aktuell verfügbaren HIMax-Module.

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Netzwerke bis 16 Racks pro HIMax-System

Die Remote Rack Funktionalität ermöglicht es, Netzwerke von bis zu 16 Racks pro HIMax-System in beliebiger Struktur aufzubauen. Das bietet Vorteile, wenn mehr als drei Basisträger im Einsatz sind, andere Topologien als die Linienstruktur benötigt werden (z.B. Stern-, Baumtopologie) oder Distanzen von über 10 km überbrückt werden müssen. Eine voll redundante Kommunikation über den internen Systembus und eine Vielzahl verteilter, voll redundanter Lösungen lassen sich damit realisieren.

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