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IoT und NFC Offline und Online vernetzen sich

| Autor / Redakteur: Klaus Dargahi* / Dipl. -Ing. Ines Stotz

Trotz wachsender Digitalisierung besitzen etwa 99 Prozent der physischen Objekte in unserer Umwelt keinen direkten Zugang zu einem Online-Netzwerk. Jedoch eine Technologie kann das schnell ändern: NFC. Denn die meisten Menschen tragen in unserer Gesellschaft sowieso ein internetfähiges Endgerät mit sich herum, das Smartphone.

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Grundprinzip des Internet of Things (IoT) ist die konsequente Vernetzung und damit Kommunikation zwischen Maschinen, Objekten und Menschen.
Grundprinzip des Internet of Things (IoT) ist die konsequente Vernetzung und damit Kommunikation zwischen Maschinen, Objekten und Menschen.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Um das IoT zu realisieren, ist die Kombination von NFC-Transponder, Smartphone und Smart-Cloud-Lösung ein einfacher, schnell umzusetzender und kostengünstiger Ansatz. Man stützt sich hierbei auf Internet-, App- und Mobilfunkstandards die schon lange weit verbreitet und normiert sind. Jedes Objekt erhält mit Hilfe von NFC-Transpondern eine virtuelle Repräsentation die es z.B. ermöglicht Wartungszyklen, Rückrufaktionen oder Veränderungen in den Bedienungshinweisen von Offline-Maschinen auszulesen. Ebenso lassen sich Sensordaten einer Offline-Maschine einsammeln, per NFC (Nahfeldkommunikation) an das Smartphone übertragen und von dort aus ins Hintergrundsystem synchronisieren.

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Das IoT Konzept und die NFC-Technologie

The Connected Community: Mit der Verbreitung von mobilen Endgeräten ist die Vernetzung unserer Gesellschaft rapide angestiegen. Durch das IoT wird diese Tendenz exponentiell verstärkt.
The Connected Community: Mit der Verbreitung von mobilen Endgeräten ist die Vernetzung unserer Gesellschaft rapide angestiegen. Durch das IoT wird diese Tendenz exponentiell verstärkt.
(Bild: IDC, Ericsson, Goldmann Sachs)

Grundprinzip des Internet of Things (IoT) ist die konsequente Vernetzung und damit Kommunikation zwischen Maschinen, Objekten und Menschen. Voraussetzung hierfür ist die Fähigkeit von Dingen, Informationen zu tragen und weitergeben zu können. Ziel ist eine nachhaltige Steigerung der Produktivität und Effizienz durch den digitalen Informationsaustausch. Daraus ergeben sich zwingende Rahmenbedingungen für das IoT:

Online Connectivity: Maschinen und Objekte müssen eine digitale Schnittstelle besitzen über die sie kommunizieren können. Unverzichtbar ist hierbei, dass alle relevanten Informationen via Internet weitergegeben und abgerufen werden können.

Interoperability: Schnittstellen und Datenformate müssen standardisiert sein. Genauso müssen die gesammelten Informationen mit den (bestehenden) Hintergrund-Systemen kompatibel sein.

Usability: Das IoT Konzept geht nur auf, wenn die Interaktion mit Objekten und Maschinen für den Menschen mühelos ist.

Instant Interaction: Die Kommunikation muss in Echtzeit erfolgen können und auch direkt weiterverarbeitet werden können.

Die Implementierung der NFC-Technologie kann diese Grundanforderungen mühelos erfüllen und bietet zudem drei entscheidende Vorteile gegenüber anderen IoT Enablern:

1. Cost Efficiency: Die Implementierung von NFC-Systemen ist wesentlich kostengünstiger als konkurrierende Technologien. Zum einen weil NFC-Transponder selbst im Vergleich zu beispielsweise Bluetooth-Sendern günstiger sind. Zum anderen weil auch die Lesegeräte wie Smartphones, Tablets oder spezialisierte industrielle NFC-Smartphones wesentlich geringere Investitionen erfordern als industrielle RFID-Lesegeräte.

2. Mobility: Das Auslesen mit Smartphones ermöglicht eine barrierefreie Nutzung von NFC. Unbestritten wächst weltweit die Zahl der Smartphone-Besitzer täglich und es wird der primäre Zugang zu mobilem Internet bleiben. Damit ist eine wesentliche Hürde (Online Connectivity) zur Implementierung des IoT Konzepts mittels NFC per se schon überwunden. Interessant ist in diesem Zusammenhang grundsätzlich das BYOD-Konzept (Bring-your-own-device).

3. Effortless Usability: NFC-Tags lassen sich mühelos durchs „tappen“ bzw. ranhalten des Lesegeräts auslesen. Die vergleichsweise umständliche optische Erfassung, etwa von Barcodes, erübrigt sich damit. Die Mensch-Maschinen-Kommunikation wird vereinfacht.

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