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IT-Systeme und Auto-ID OPC UA ist als Referenzarchitektur für Industrie 4.0 gesetzt

| Redakteur: Robert Weber

Der Industrieverband AIM, der die Auto-ID-Experten vertritt, und die OPC Foundation arbeiten zusammen. Das Ziel: OPC AIM Companion Specification zur schnelleren Integration von Auto-ID und IT-Systemen in allen Anwendungsfeldern. Der Startschuss fällt auf der Hannover Messe. Darüber hinaus enthält die Pressemitteilung einen weitere Neuigkeit: OPC UA ist die Referenzarchtiketur für Industrie 4.0.

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Die Cebit ist dieses Jahr Hotspot für die Industrie 4.0. Zahlreiche Unternehmen, Verbände und die Politik präsentieren ihre Konzepte für die vernetzte Volkswirtschaft.
Die Cebit ist dieses Jahr Hotspot für die Industrie 4.0. Zahlreiche Unternehmen, Verbände und die Politik präsentieren ihre Konzepte für die vernetzte Volkswirtschaft.
(Bild: Cebit)

Olaf Wilmsmeier, Produktmanager Software bei der Harting Group, Espelkamp, und AIM-Germany-Vorstandsmitglied betont: „Nach einem Jahr der intensiven Zusammenarbeit der OPC- und AIM-Experten aus renommierten Unternehmen im AIM-Germany-Arbeitskreis Systemintegration werden wir die erste Version der AIM OPC Companion Specification auf der kommenden Hannover Messe veröffentlichen. Bisher werden AutoID-Reader beispielsweise für Barcodes oder RFID noch weitgehend herstellerspezifisch mit den führenden Softwaresystemen verbunden. Mit der neuen OPC-AIM-Spezifikation stellen wir dem Markt einen herstellerübergreifenden Standard zur Verfügung, um AutoID-Systeme schneller und kostengünstiger zu integrieren.“

OPC UA ist als Referenzarchitektur für Industrie 4.0 gesetzt

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Stefan Hoppe, Vice President der OPC Foundation ergänzt: „Das Ziel der OPC Foundation ist es, einen Industriestandard für die horizontale und vertikale Integration vom Sensor bis in die IT-Enterprise Ebene zu schaffen. Basis dafür ist die Technologie OPC Unified Architecture, welche aus der industriellen Automation entstanden ist, aber auch in anderen vertikalen Märkten eingesetzt wird. OPC UA ist als Kommunikationstechnologie der Referenzarchitektur von Industrie 4.0 gesetzt – es regelt den Transport von Daten und Informationen mit integrierten Mechanismen für Systemsicherheit und Zugriffsmechanismen.“ Elektrotechnik erfuhr, dass auch das BSI die OPC UA-Technologie favorisiert, weil sie auch einen sicheren Daten- und Informationsaustausch ermöglicht. Noch dieses Jahr soll eine offizielle Bestätigung vom Amt kommen, heißt es in der Szene.

„Interessant für andere Organisationen sind die Modellierungsmöglichkeiten, mit denen beschrieben wird, was transportiert werden soll. Der Industrieverband AIM Germany hat das Potential von OPC UA frühzeitig erkannt, die Umsetzung der gemeinsamen Spezifikation wird enorm zur vereinfachten und sichereren Anbindung von Auto-ID-Systemen in die Steuerungswelt aber auch direkt in die IT-Welt führen“, erklärt Hoppe.

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