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Optisches Lesegerät mit höherer Leserate und Lesesicherheit

Mit Simatic MV550 führt Siemens das zweite optische Lesegerät seiner High-End-Reihe Simatic MV500 ein. Das Gerät zeichnet sich durch eine höhere Rechnerleistung und damit einen schnellen Leseprozess sowie eine gesteigerte Lesesicherheit aus, auch unter schwierigen Bedingungen.

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Mit Simatic MV550 führt Siemens das zweite optische Lesegerät seiner High-End-Reihe Simatic MV500 ein. Merkmale sind höhere Leserate und Lesesicherheit, zusätzliche Gigabit-Ethernet-Schnittstelle für Diagnose- und Servicezwecke, einfache Anbindung an Cloud-Applikationen über Simatic S7-1500 und CP 1545-1, leistungsstarkes, flexibles Zubehör und einfache Handhabung.
Mit Simatic MV550 führt Siemens das zweite optische Lesegerät seiner High-End-Reihe Simatic MV500 ein. Merkmale sind höhere Leserate und Lesesicherheit, zusätzliche Gigabit-Ethernet-Schnittstelle für Diagnose- und Servicezwecke, einfache Anbindung an Cloud-Applikationen über Simatic S7-1500 und CP 1545-1, leistungsstarkes, flexibles Zubehör und einfache Handhabung.
(Bild: Siemens)

Eine zusätzliche Gigabit-Ethernet-Schnittstelle ermöglicht den Einsatz für Diagnose- und Servicezwecke. Die Serie lässt sich einfach und sicher an Cloud-Applikationen anbinden. So sollen Anwender Produktionsprozesse und Lieferketten optimieren und die Effizienz und Qualität etwa in Produktion, Logistik und Asset Management steigern können.

Gigabit-Ethernet-Schnittstelle für Diagnose- und Servicezwecke

Die zusätzliche Gigabit-Ethernet-Schnittstelle überträgt Daten mit bis zu 1 Gbit/s. Bilder, die in Applikationen mit sehr hoher Leserate aufgenommen werden, können so an einen IT-Server übertragen und dort archiviert werden. Nur so kann in Hochgeschwindigkeits-Produktionsanlagen auch eine einwandfreie Fehlerdiagnose sichergestellt werden, erklärt das Unternehmen. Zugleich soll sich die Anlagenverfügbarkeit durch die Reduzierung von Stillstandzeiten erhöhen. Ist die Schnittstelle nicht für die Diagnose belegt, kann daran direkt ein PC angeschlossen werden, um Service- und Wartungsarbeiten über den Web-Browser vorzunehmen. Die zusätzliche Gigabit-Ethernet-Schnittstelle ermöglicht darüber hinaus eine Netztrennung. Dadurch beeinflussen sich die beiden Datenströme (von der Kamera zur Steuerung und von der Kamera zum Server) nicht gegenseitig, was eine störungsfreie Kommunikation ermöglicht.

Mit E-Fokus-Objektiven „Elektronisches Scharfstellen“ verfügbar

Mit der Einführung des zweiten optischen Lesegerätes hat der Hersteller auch das Zubehörportfolio für die gesamte Reihe erweitert. So stehen zusätzliche E-Fokus-Objektive in unterschiedlichen Brennweiten und Ringlichter in weiteren Lichtfarben und Ausführungen zur Verfügung. Die Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten soll so gesteigert werden können. Mit Hilfe der E-Fokus-Objektive steht die Funktion „Elektronisches Scharfstellen“ für die optischen Lesegeräte zur Verfügung. Die flexibel steuerbaren Einbauringlichter ermöglichen den Lesegeräten die automatisierte Anpassung an Produkt- und Umgebungsbedingung, etwa bei unterschiedlichen Einstrahlrichtungen. Durch das Zubehör lassen sich die Geräte automatisch an sich ändernde Produktionsbedingungen anpassen. Dies soll die Fehlparametrierung bei der Inbetriebnahme reduzieren und zu einer hohen Lesesicherheit beitragen.

Optische Lesegeräte mit One-Button-Konfiguration

Die Gerätekonfiguration über das Web-based Management und die Integration in das TIA Portal sorgen, laut Unternehmen, für eine komfortable Projektierung. Mit der One-Button-Konfiguration für Netzwerk- und Leseparameter geht die Inbetriebnahme der Geräte einfach. Durch die hohe Schutzart der Lesegeräte (IP67) und die robuste Bauart eignen sich die Geräte besonders für den Einsatz in rauen industriellen Umgebungen. Der modulare Aufbau der Produkte ermöglicht die flexible Anpassung an unterschiedlichste Applikationserfordernisse.

Anbindung an Cloud-Applikationen

Wie Simatic MV540 (das erste Gerät der Reihe) kann auch dieses Gerät über die Steuerung Simatic S7-1500 und den Kommunikationsprozessor CP 1545-1 sicher und einfach an Cloud-Applikationen wie das offene, cloudbasierte IoT-Betriebssystem Mindsphere angebunden werden. Betriebsdaten wie die Produktkennung sowie Qualitätsdaten mit Position und Zeit können in die Cloud übertragen und statistisch erfasst werden, um Produktionsprozesse und Lieferketten zu optimieren.

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