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Bildverarbeitung Plattformunabhängiges SDK für Vision-Kameras

| Redakteur: Gudrun Zehrer

IDS erweitert ihr USB3 Vision Kameraangebot in nächster Zeit um über 100 Modelle. Das Unternehmen integriert in mehreren Kamerafamilien die gesamte Bandbreite an Sony Sensoren, die es aktuell bereits mit GigE Vision-Unterstützung anbietet. Mit IDS Peak stellt es außerdem ein SDK zur Anwendungsentwicklung für Vision-Kameras zur Verfügung.

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IDS bringt über 100 neue USB3 Vision Kameras auf den Markt.
IDS bringt über 100 neue USB3 Vision Kameras auf den Markt.
(Bild: IDS Imaging Development Systems)

Das SDK basiert vollständig auf den Standards des EMVA (GenICam) und der AIA (GigE Vision, USB3 Vision) und soll Handhabung und Programmierung der Kameras erleichtern.

Die USB3 Vision Kameras werden sowohl mit Varianten aus der CP- als auch SE-Familie angeboten. Bei letzteren können Anwender zwischen Gehäuse- oder Platinenversionen mit verschiedenen Objektivhalter-Optionen wählen. Den Auftakt bildet die 29 x 29 x 29 mm kleine Industriekamera U3-3890CP mit dem lichtempfindlichen 12 MP Rolling Shutter Sensor IMX226 aus der Sony Starvis-Reihe. Durch die Sensorgröße von 1/1.7“ steht für sie eine große Auswahl günstiger Objektive zur Verfügung. Außerdem sind die Sensoren IMX290 (2,1 MP) und IMX178 (6,4 MP) als U3V-Kameravarianten – jeweils in Farbe und Mono – erhältlich.

Anwendungsentwicklung für USB3 Vision- und GigE Vision-Kameras

Die USB3 Vision Kameras können grundsätzlich mit jeder Software, die diese Schnittstelle unterstützt, verwendet werden. Für ein optimales Anwendererlebnis bietet das Unternehmen mit IDS Peak aber auch ein plattformunabhängiges SDK an. „Es bringt von Sourcecode Samples bis Transport Layer alle erforderlichen Komponenten mit, sodass Kunden direkt mit der Entwicklung eigener Anwendungen starten können“, erklärt Maike Strecker, Produktmanagerin uEye. „Die von uns entwickelte, einfach verständliche Programmierschnittstelle ermöglicht eine komfortable Alternative zum direkten Zugriff über GenTL und GenAPI. Darüber hinaus sorgen spezielle Convenience-Klassen dafür, dass der Umfang des benötigten Codes und damit der Programmieraufwand sinkt.“ IDS Peak ist zum Download verfügbar.

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