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Gehäuse Prüfgeräte robust verpackt

| Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

FSP Prüfgeräte & Prüfadapter stellt seit 1973 unter anderem Leuchtenprüfgeräte, Prüfadapter sowie Netz- und Bediengeräte am Firmensitz in Essen her. Die Produkte lassen sich einfach bedienen, sind sicher und verfügen über ein besonders robustes Gehäuse. Dazu setzt FSP auf das Know-how von Bopla.

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Bopla bietet die Botego-Gehäuse in zahlreichen Ausführungen und Baugrößen an.
Bopla bietet die Botego-Gehäuse in zahlreichen Ausführungen und Baugrößen an.
(Bild: Bopla)

Die Leuchten- und Hochspannungsprüfgeräte der FSP Prüfgeräte & Prüfadapter e.K. kommen in der Leuchten- und Haushaltsgeräteindustrie zum Einsatz. Nach Vorgaben des VDE müssen alle Elektrogeräte einer 100 Prozent-Prüfung nach der Fertigung unterzogen werden. Die FSP-Prüfgeräte messen beispielsweise den Schutzleiterwiderstand, die Isolation und die Funktion der Produkte. Anschließend werden die Messdaten zur Protokollierung im PC archiviert. Hierfür liefert der Hersteller eine zusätzliche Prüfsoftware mit, mit der sich die komplette Prüflogistik abwickeln lässt.

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Prüfgeräte für die Leuchten- und Hochspannungsprüfung

Das Kombiprüfgerät DLP 2008 für die Fertigung nach VDE 0711 und EN 60598 ermöglicht es, in weniger als 5 s den Schutzleiter, die Isolation oder die Funktion eines Produkts in einem einzigen Arbeitsgang zu prüfen. Auch Leuchten mit EVG und Dimmer lassen sich damit sekundärseitig mit der speziellen Überlagerungstechnik von FSP auf Isolation mit 500 V testen. Für ein komfortables Arbeiten stehen 100 Prüfprogramme wie „Schutzleiter“, „Isolation“ oder „Durchgang“ zur Verfügung, die sich auch miteinander kombinieren lassen. So wird aus dem DLP 2008 ein reines Schutzleiter- oder Isolationsprüfgerät. Es gibt alle Prüfungen auf einer großen LCD-Anzeige als Klartext aus. Tritt ein Fehler auf, wird die aktuelle Prüfung sofort gestoppt und alle Spannungen abgeschaltet. Alle Fehler werden akustisch und optisch signalisiert.

Verschiedene Ausführungen stehen zur Verfügung: Beim Modell DHP 2008HS handelt es sich um ein reines Hochspannungsprüfgerät zur Isolationsprüfung bis 4000 V AC. Der Prüfling lässt sich über die Schuko-Dose oder über Hochspannungsprüfpistolen auf Isolation testen. Das Produkt erlaubt die stufenlose Regelung der Spannung von 0 bis 4.000 V und des Auslösestroms von 0 bis 10 mA; die Prüfzeit ist sekundengenau einstellbar. Ein LCD-Display zeigt den Isolationswiderstand und den Fehlerstrom an. Die Steuerung der Prüfung erfolgt über eine Sicherheits-Zweihandbedienung ZH2000 mit zeitabhängiger Hochspannungsaktivierung oder über einen Fußtaster.

Modulare und anpassbare Gehäuse von Bopla als Basis

Sowohl die Prüfgeräte DLP 2008 und DHP 2008HS als auch die Bedienung ZH2000 setzen als Basis auf Gehäuselösungen von Bopla. Das ansprechende Design erweckte Aufmerksamkeit: „Bopla hat unserer Meinung nach ein modernes zeitloses Design und zudem eine durchdachte Gehäusetechnik“, erklärt FSP-Geschäftsführer Sven Thiel die Entscheidung. Außerdem sei die Kombinationsmöglichkeit der verschiedenen Ausführungen praktisch. „Nach dem Einsatz der Gehäuse entwickelten wir im Jahr 2001 mit Bopla die ersten Frontplatten mit Folientasten“, erzählt er. „Wir hatten das Design vorgegeben und Bopla kümmerte sich dann vollständig um die Umsetzung.“ Ein Vorteil sei auch die langen Produktzyklen der Gehäuse: „Dies hilft uns Kosten zu sparen, da wir nicht ständig für neue Gehäuse Frontplatten erstellen müssen“, so Thiel.

Bei den Prüfgeräten kommen Gehäuse der Serie Botego in der Baugröße BO 626.. (L) zum Einsatz. Die flexible Serie enthält Ausführungen in vier Grundgrößen und drei Standardhöhen, die horizontal oder vertikal nutzbar sind. Die Gehäusegrundkörper lassen sich schnell und effizient miteinander verrasten und durch Kombination mit Aufbausätzen in 3HE-Schritten in der Höhe variieren. Die Front- bzw. Rückplatten bestehen aus Aluminium und lassen sich ebenfalls werkzeuglos montieren. Die Rastbereiche verschwinden schließlich unter Abdeckkappen (BO-KS) in sechs Farben. Diese haben jedoch nicht nur eine dekorative Funktion, sondern passen die Gehäusefunktion variabel an die jeweilige Applikation an. So gewährleistet z. B. der Typ BO-KS 2 eine gute Stapelbarkeit, während BO-KS 3 über integrierte Aufstellfüße verfügt. Alternativ ist mit BO-KS 4 sogar eine flache Wandmontage möglich. Darüber hinaus lässt sich das Gehäuse über Designelemente (BO-D2/D3) sowie optional eine schräge Bedienfront (BO-SF) weiter in Form und Funktion verfeinern. Für Anwendungen mit hohen Verlustleistungen sind Botego-Gehäuse auch mit Lüftungsschlitzen verfügbar.

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