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Sicherheitssensorik

RFID-Sicherheitssensor vereint funktionale Sicherheit mit Ex-Schutz

| Redakteur: Rebecca Näther

Der RFID-Sicherheitssensor EX-RSS16 von Schmersal ist in Gaszone 2 und Staubzone 22 einsetzbar.

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Der Sicherheitssensor EX-RSS16 basiert auf RFID und ist in Gaszone 2 und Staubzone 22 einsetzbar.
Der Sicherheitssensor EX-RSS16 basiert auf RFID und ist in Gaszone 2 und Staubzone 22 einsetzbar.
(Bild: K.A. Schmersal)

Die Schmersal Gruppe hat einen RFID-basierten Sicherheitssensor entwickelt, der nach der ATEX-Richtlinie 2014/34/EU konstruiert und in den Ex-Zonen 2 (Gas-Ex, Kategorie 3G) und 22 (Staub-Ex, Kategorie 3D) einsetzbar ist. Damit vereint der EX-RSS16 zwei wesentliche Eigenschaften für die Sicherheit von Anlagen: die Funktionale Sicherheit nach ISO 13849 und den Explosionsschutz. Zudem erfüllt der Sensor durch die Zündschutzarten Ex ec und Ex tc die vor Explosion schützende Funktion, ohne dass ein weiteres Gerät benötigt wird.

Sicherheitssensor überwacht verschiedenste Schutzeinrichtungen

Der verschleißfreie Sensor ist für die Stellungsüberwachung von Schutzeinrichtungen verschiedener Arten geeignet, ob für die Überwachung von Türen, die Positionsüberwachung von Maschinenachsen oder anderer drehbarer, seitlich verschiebbarer oder abnehmbarer Schutzeinrichtungen. Drei verschiedene Betätigungsrichtungen ermöglichen zudem eine flexible Wahl der Einbaulage.

Das Produkt ist mit und ohne Rastung erhältlich. Die Variante mit magnetischer Rastung sorgt beispielsweise dafür, dass auch im spannungslosen Zustand eine Tür geschlossen bleibt.

Aufgrund der integrierten RFID-Technologie ermöglicht das Gerät individuell codierte Varianten mit Codierstufe „hoch“ gemäß ISO 14119 und bietet damit Manipulationsschutz.

Diagnosefunktionen des Sicherheitssensors

Die Sensoren verfügen optional über einen Diagnoseausgang oder wahlweise ein SD-Interface (Serielle Diagnose). Es können bis zu 31 Sicherheitsschaltgeräte mit serieller Diagnose in Reihe geschaltet werden. Damit können die Diagnosedaten der Einzelgeräte in der Reihenschaltung über das SD-Gateway und einen Feldbus (z.B. Profibus) an eine Steuerung übertragen werden, z.B. Statusdaten oder Fehlermeldungen. So können Störungen schneller beseitigt werden. Erweiterte Diagnosefunktionen unterstützen eine vorausschauende Wartung und tragen zur Vermeidung von Maschinenstillständen bei. Von der SPS aus können Steuerbefehle an die Geräte in der Reihenschaltung ausgegeben werden.

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