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Klimaschutz

Schneider Electric will in fünf Jahren CO₂-neutral sein

| Autor: Katharina Juschkat

Schneider Electric will schon ab 2025 CO2-neutral sein, nicht erst wie zuvor angekündigt 2030. Dazu hat das Unternehmen ein Maßnahmenpaket entwickelt.

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Bis 2020 will Schneider Electric 80 Prozent des Energiebedarfs mit Erneuerbaren Energien decken.
Bis 2020 will Schneider Electric 80 Prozent des Energiebedarfs mit Erneuerbaren Energien decken.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Einige große Unternehmen wie Bosch und Siemens haben bereits angekündigt, in ein paar Jahren klimaneutral agieren zu wollen. Jetzt meldet auch Schneider Electric: Bis 2025 bereits wolle man komplett CO₂-neutral agieren.

Dabei verpflichtet sich Schneider zu folgenden Maßnahmen:

  • Schneider will bis 2025 CO₂-neutral sein – nicht wie noch im Jahr 2017 verkündet 2030
  • Bis 2030 sollen Netto-Null-Emissionen erreicht sein
  • Bis 2050 soll auch die Lieferkette mit Lieferanten Netto-Null-Emissionen verursachen

Was bedeutet Netto-Null-Emission?

Das aktuelle Problem des Klimawandels ist, dass der Mensch immer mehr CO₂ und andere Treibhausgase in die Atmosphäre stößt. Netto-Null oder klimaneutral bedeutet, dass die durch Menschen verursachten Emissionen durch reduzierende Maßnahmen wieder aus der Atmosphäre gefiltert werden. Damit verursacht der Mensch keine neuen Emissionen.

Weiterhin will Schneider diese Ziele erreichen, indem das Unternehmen mehr in erneuerbare Energien investiert – schon bis 2020 will Schneider 80 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Energien beziehen.

Plädoyer: Industrie muss nachhaltiger werden

Mit diesen Maßnahmen will Schneider zum Ziel des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) beitragen, den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Gleichzeitig richtet Schneider Electric ein Plädoyer an die Industrie nach mutigeren Maßnahmen und nachhaltigen Geschäftspraktiken – auch andere Unternehmen sollten die Emissionen reduzieren. Schneider selbst will mit diesen Maßnahmen zeigen, dass Nachhaltigkeit auch profitabel sein kann.

Zudem verstärkt Schneider auch seinen Beitrag zu den sogenannten SDG17, den „Sustainable Development Goals“. Diese 17 Ziele sind von der UN ausgerufen worden, um für eine nachhaltige Entwicklung auf ökologischer, ökonomischer und sozialer Ebene zu sorgen. Teil der Ziele ist die Business Ambitionen, die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

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Über den Autor

 Katharina Juschkat

Katharina Juschkat

Redakteurin, Vogel Communications Group