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Sensoren

Schweizer Sensorikhersteller baut immer kleinere Sensoren

| Autor/ Redakteur: Pierre-Yves Dénervaud* / Katharina Juschkat

Sensoren sind ohnehin nicht dafür bekannt, besonders groß zu sein. Im Zuge der fortschreitenden Miniaturisierung müssen sie oft noch viel kleiner werden – und dabei dennoch hervorragende Ergebnisse liefern. Contrinex zeigt, wie das geht.

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Alles soll kleiner werden – die zunehmende Miniaturisierung im Maschinen- und Anlagenbau geht nicht spurlos an der eingesetzten Sensorik vorbei.
Alles soll kleiner werden – die zunehmende Miniaturisierung im Maschinen- und Anlagenbau geht nicht spurlos an der eingesetzten Sensorik vorbei.
(Bild: Contrinex, Vetta/Getty Images)

Die zunehmende Miniaturisierung im Maschinen- und Anlagenbau geht auch an der eingesetzten Sensorik nicht spurlos vorbei. Sensoren müssen häufig immer kleiner werden, aber dennoch weiterhin hohe Anforderungen erfüllen. So sollen sie auch in rauen Umgebungsbedingungen zuverlässige Messergebnisse liefern, maximale Messabstände bieten, mit hoher Schaltfrequenz arbeiten, robust sein und im Idealfall auch Industrie-4.0-tauglich sein. Können induktive oder photoelek­trische Miniatursensoren diese Herausforderungen meistern, eröffnen sich den Sensoren vielfältige Einsatzbereiche.

Mit miniaturisierten induktiven und photoelektrischen Sensoren können Anwender zahlreiche verschiedene Messapplikationen umsetzen. Doch um solche zuverlässigen Miniatursensoren herzustellen, benötigt man sowohl zur Sensorik selbst als auch zur präzisen Fertigung Spezialwissen.

Induktive Miniatursensoren im Praxiseinsatz

Die laut Hersteller weltweit kleinsten Induktivsensoren mit integrierter Elektronik und IO-Link-Schnittstelle sind auch im äußerst robusten Full Inox Gehäuse oder als Versionen für Hochdruck-Umgebungen erhältlich.
Die laut Hersteller weltweit kleinsten Induktivsensoren mit integrierter Elektronik und IO-Link-Schnittstelle sind auch im äußerst robusten Full Inox Gehäuse oder als Versionen für Hochdruck-Umgebungen erhältlich.
(Bild: Contrinex)

Aufgrund der Erfahrung und der Schweizer Präzisionsarbeit verfügt Sensorikspezialist Contrinex über beides – was bei den Sensoren große Messabstände, einfache Installation sowie lange Lebensdauer ermöglichen soll, auch unter extremen Umgebungsbedingungen wie hohen Temperaturschwankungen und Vibrationen.

Induktive Miniatursensoren eignen sich für metallische Objekte zur Anwesenheitskontrolle, Positionskontrolle, für Zählaufgaben, zur Distanzerfassung der Endposition oder zur Qualitätskontrolle. Ein Anwendungsbeispiel sind Greifersysteme für die Produktion und Montage von Kleinteilen. Hier ist der Einbauraum äußerst beengt, die pneumatisch oder elektrisch betriebenen Kleinteilgreifersysteme müssen also kompakt gebaut werden. Um die optimale Greifleistung zu erzielen, muss die exakt vordefinierte Greiferstellung erreicht werden. Diese genaue Position kann der – laut Hersteller – kleinste induktive Näherungsschalter am Markt überprüfen: den Minimini DW-AD-623-03-960. Der bündig einbaubare Sensor mit 3 mm Durchmesser und 12 mm Länge soll mit einem Edelstahlgehäuse und Schutzart IP67 der Forderung hoher Standfestigkeit gerecht werden, hat einen Schaltabstand von 1 mm auf Stahl und eine Wiederholgenauigkeit von 0,02 mm.

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