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Sensorik Sensor Device erfasst Daten von Maschinen und Anlagen

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Der Sensor Device SCD (Sense Connect Detect) zur Datenerfassung von Bosch ist mit einem Beschleunigungssensor, einem Temperatursensor, einem Lichtsensor, und einem Magnetometer ausgestattet.

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Das Industrial IoT Sensor Gerät „SCD – Sense Connect Detect“ erfasst Daten von Maschinen und Anlagen. SCD ist ein Multitalent mit vier verschiedenen Sensoren (Beschleunigungssensor, Temperatursensor, Lichtsensor, Magnetometer).
Das Industrial IoT Sensor Gerät „SCD – Sense Connect Detect“ erfasst Daten von Maschinen und Anlagen. SCD ist ein Multitalent mit vier verschiedenen Sensoren (Beschleunigungssensor, Temperatursensor, Lichtsensor, Magnetometer).
(Bild: Bosch)

Sensoren sind die Sinnesorgane der Fabrik der Zukunft. Mit den erhobenen Daten lassen sich Prozesse optimieren. Wie aber lässt sich der erste Schritt in Richtung Industrie 4.0 günstig realisieren? Bosch bündelte die Kompetenzen in der Sensorfertigung sowie die Automatisierungserfahrung von Bosch Rexroth und entwickelte den Sensor Device SCD zur Datenerfassung.

Multi-Talent mit vier verschiedenen Sensoren

Der SCD ist mit vier verschiedenen Sensoren (Beschleunigungssensor, Temperatursensor, Lichtsensor, Magnetometer) ausgestattet. Damit finden sich Anwendungsbeispiele von der Inbetriebnahme über die Produktionsphase bis hin zum Servicefall, in denen sich eine Effizienzsteigerung erzielen lassen soll.

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SCD erfasst Vibrationsprofile, deren Analyse Rückschlüsse auf den Verschleißstatus von Maschinen, Komponenten oder Werkzeugen ermöglichen. Schocks, die beispielsweise durch eine Kollision von Komponenten entstehen, werden aufgezeichnet. Die Umgebungstemperatur im Produktionsumfeld wird überwacht, um die Qualität der produzierten Komponenten sicherzustellen. Die Messung der Oberflächentemperatur von Maschinen und Komponenten ermöglicht es, Aussagen über den Verschleißstatus zu treffen. Der Lichtsensor überwacht den Status mehrerer Warnlampen, ohne dass eine Person direkt vor Ort sein muss. Mittels des Magnetsensors werden ferromagnetische Gegenstände erkannt, was das Zählen von Bewegungszyklen oder gegebenenfalls von produzierten Teilen ermöglicht, ferner wird der Stromfluss in Leitungen detektiert.

Sensorgehäuse dicht, kompakt, kabellos

Ausgestattet mit einem wasser- und staubgeschützten Gehäuse in Schutzklasse IP67 ist der Einsatz des SCD in rauen Industrieumgebungen ohne zusätzlichen Aufwand möglich. Der kabellose Sensor lässt sich schnell und einfach am zu überwachenden Objekt anbringen. Hierfür bietet sich der Haftstreifen auf der Rückseite an, aber auch Kabelbinder oder Schrauben, die durch die im Gehäuse integrierten Befestigungslöcher zu einer positionssicheren Verbindung führen.

Für Erstausstattung und zum Nachrüsten geeignet

SCD kann sowohl für die Erstausstattung an neuen Maschinen und Anlagen, als auch für ein Nachrüsten bestehender Maschinen und Anlagen eingesetzt werden, ohne dass in die vorhandene Steuerungstechnik eingegriffen und die Fertigung für die Installation, Integration und Inbetriebnahme unterbrochen wird. Dies ermöglichen zum einen die kompakte Bauform (71 mm x 62 mm x 9,1 mm), zum anderen die Energieversorgung via Batterie sowie die kabellose Datenübertragung.

Drahtlose Datenübertragung und -visualisierung via Mobile App

Mit dem SCD können IoT-Praktiker Daten erfassen, visualisieren, speichern und zur weiteren Analyse versenden (.csv file). Die zugehörige App ist kostenlos über den Apple App Store bzw. den Google Play Store verfügbar. Die Konfiguration ist laut Bosch in wenigen Minuten zu bewältigen. Sofort nach der Aktivierung liefert SCD Messdaten.

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