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I/O-Module Sensordaten dezentral im Feld sammeln und per IO-Link weiterleiten

| Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Mit den IO-Link-Box-Modulreihen in Schutzart IP 67 von Beckhoff lassen sich Sensoren über einfache Sensorkabel dezentral im Feld anbinden und deren Daten damit ohne großen Aufwand an ein IO-Link-Kommunikationssystem weitergeben. Mit 28 Modulvarianten im Kunststoff- oder Zinkdruckguss-Gehäuse werden dabei vielfältige Applikationsanforderungen abgedeckt.

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(Beckhoff)

Die IO-Link-Module ergeben ein umfangreiches IP67-Sortiment für den Aufbau kostengünstiger Punkt-zu-Punkt-Verbindungen direkt im Feld. Basis ist das nach IEC 61131-9 standardisierte Protokoll IO-Link, eine Technologie zur Kommunikation mit Sensoren und Aktoren unterhalb der Feldbusebene.

IO-Link kann als Kommunikationssystem Vorteile ergeben, etwa wenn besonders komplexe Sensoren anzubinden sind. Bis zu vier IO-Link-Devices ließen sich auch bisher schon über einen IO-Link-Master – die Ethercat Box EP6224 (IP 67) oder die Ethercat-Klemme EL6624 bzw. die Busklemme KL6624 (beide IP 20) – einbinden. Ist ein solcher Master vorhanden, können mit den neuen IO-Link-Box-Modulen nun ohne großen Aufwand weitere Sensorsignale dezentral im Feld und über ein einfaches Sensorkabel angebunden und dann gesammelt an den IO-Link-Master übertragen werden.

IP-67-Portfolio für einen weiteren Anwendungsfall ergänzt

Mit insgesamt 24 Bussystemen unterstützen die IP-67-I/O-Module alle gängigen Kommunikationsprotokolle und somit auch heterogene Applikationen. Die mit Abstand beste Performance bietet nach Herstellerangaben allerdings eine durchgängige Verwendung der EtherCAT-Box-Module, mit der sich die volle Leistungsfähigkeit von EtherCAT ohne Einschränkung nutzen lasst.

Flexible Sensoranbindung auch in extrem rauer Umgebung

Die IO-Link-Box-Module erlauben den Anschluss von binären und komplexen Sensoren und Aktoren. Die Verbindung zwischen den Modulen und dem jeweiligen IO-Link-Master erfolgt über eine M12-Verbindungsleitung (Port Class A). Bei Modulen mit erhöhtem Stromverbrauch kann eine zusätzliche Spannungseinspeisung erfolgen (Port Class B). Durch die Nutzung ungeschirmter Industriekabel ist eine kostengünstige Verkabelung möglich.

Die Module sind nach IO-Link-Spezifikation V1.1 ausgelegt; die Reichweite der Punkt-zu-Punkt-Verbindung beträgt gemäß der Spezifikation 20 m. Ein separates IO-Link-Konfigurationstool ist nicht erforderlich, da dies direkt in das TwinCAT-Softwaresystem integriert ist. Die verbundenen IO-Link-Teilnehmer können durchgängig identifiziert, diagnostiziert und im Bedarfsfall einfach getauscht werden, ohne eine erneute Parametrierung durchführen zu müssen.

Durch die kompakte Bauform sowie die Ausführung im bewährten Kunststoff-Gehäuse (EPI) bzw. im extrem robusten Zinkdruckguss-Gehause (ERI) sind die IO-Link-Box-Module für die unterschiedlichsten Einsatzorte geeignet. Binäre Sensoren können an 8- oder 16-kanalige Module mit M8- oder M12-Verschraubung angeschlossen werden. Besonders flexibel nutzbar sind die universellen digitalen I/O Module mit acht bzw. 16 frei nutzbaren Ein-/Ausgangskanälen. Mit der 4-Kanal-Analog-Eingangs- bzw. der Kombi-Box mit zwei analogen Eingängen und zwei analogen Ausgängen lassen sich analoge Signale vor Ort im Feld erfassen und ausgeben.

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