BMBF-Forschungsprojekt „HoTSens“ gestartet

Sensorik für extreme Hitze

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Eine Million Euro Fördergeld

Das System wird zunächst für Hauptanwendungen konzipiert, die im Bereich der präzisen Prozesskontrolle beim Kunststoff-Spritzguss, der Effizienzoptimierung von Verbrennungsprozessen in Großdieselmotoren und perspektivisch auch im Bereich der Luftfahrttechnik sowie in der Offshore- und Tiefbohrtechnik liegen.

Um die Schlüsseltechnologien für diese Anwendungsbereiche in dem auf drei Jahre angelegten Forschungsprojekt erarbeiten zu können, unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Projekt auf Basis des Förderprogramms IKT2020 mit rund einer Million Euro.

„Für diesesProjekt nehmen wir als KMU eine Menge Geld in die Hand“ so Roland Krüger, Geschäftsführer der KS-Sensortechnik und Konsortialführer des ProjektsHoTSens. „Bei beiden Projektpartnern fühlen wir uns sehr gut aufgehoben. Das IMMS ist für uns der ideale Forschungspartner. Das Institut arbeitet seit zehn Jahren im Bereich der Hochtemperaturelektronik und hat diese Erkenntnisse kontinuierlich in Entwicklungen für die Industrie eingebracht. Siegert TFT hat schon tragfähige Lösungen im Bereich der Hochtemperatur-Druckmesstechnik erarbeitet und umgesetzt. Dieses Know-how wollen wir nutzen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig weltweit zu sichern.“

„Für uns stellt das Projekt HoTSens die konsequente Weiterführung unserer bisherigen Aktivitäten auf dem Gebiet der Hochtemperatur-Sensorik dar“, erläutert Dr. Ronald Eberl, Gruppenleiter F&E bei Siegert TFT. „Mit der geplanten Integration der Elektronik in unmittelbarer Sensornähe werden innovative Systemlösungen möglich, die auf dem Weltmarkt bisher nicht verfügbar sind und uns damit neue Wachstumsfelder eröffnen. Mit dem IMMS und der KS Sensortechnik GmbH haben wir zwei Partner gewonnen, mit denen wir uns ideal ergänzen, um die gewaltigen Herausforderungen dieses Forschungsprojektes erfolgreich zu meistern.“

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit den beiden KMU in bislang nur unzulänglich erschlossene Bereiche der Hochtemperaturelektronik vordringen und die anwendungsbezogenen Forschungsergebnisse in Produktentwicklungen münden lassen können“, sagte Prof. Dr. Ralf Sommer, wissenschaftlicher Geschäftsführer des IMMS. »Die Erkenntnisse aus HoTSens werden Marktpotenzial unter anderem im Maschinenbau und der Automatisierung erschließen helfen. Damit bewegen wir uns über die Schlüsseltechnologie IKT hinaus hin zu dem Anwendungsfeld, für das Deutschland laut Hightech-Strategie der Bundesregierung mit zukunftsweisenden Technologien für die industrielle Produktion zum Leitmarkt werden soll.“

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