Auch im April gibt es viele Produktneuheiten aus dem Themengebiet Robotik & Automatisierung. Mit dabei sind unter anderem Omron, Polyplan, Neura und Kuka.
Auch im April gibt es viele Produktneuheiten aus der Robotik, besonders für die Intraglogistik.
(Bild: Locus Robotics)
Neue kollaborative Hochlast-Roboter
Die neuen Modelle der TM S-Serie erweitern die Nutzlast- und Reichweitenkapazitäten für Einsatzbereiche wie Palettierung.
(Bild: Omron)
Die Automatisierungsexperten von Omron Robotics and Safety Technologies haben das Portfolio an kollaborativen Robotern der TM S-Serie um drei neue Modelle erweitert. Neu ist zudem ein umfangreiches Software-Update, das Herstellern hilft, auf den Fachkräftemangel und wachsende Anforderungen an eine flexible, stark variierende Produktion zu reagieren. Die Modelle TM30S (30 Kilogramm Nutzlast), TM20S (20 Kilogramm Nutzlast) und TM6S (6 Kilogramm Nutzlast) erweitern die Nutzlast- und Reichweitenkapazitäten der TM S-Serie für Einsatzbereiche wie Palettierung, Maschinenbeschickung und Präzisionshandhabung. Das Softwareupdate TMflow 2.22 sorgt dafür, dass die Roboter einfach zu programmieren und zu verwalten bleiben und kommt mit einer aktualisierten No-Code-Programmierumgebung.
Palettieren und Depalettieren von Multibehältern
PolyDeStack von Polyplan nutzt Synergien, die sich aus der Zugehörigkeit zur Pepperl+Fuchs-Gruppe ergeben.
(Bild: Polyplan Polyurethan-Maschinen)
Polyplan hat das Robotersystem PolyDeStack für die automatisierte De-/Palettierung vorgestellt. Mit nur einem Greifer können Kartonagen, KLT- und EPP-Behälter sowie Palettendeckel prozesssicher erkannt und ge- bzw. entstapelt werden. Im Zusammenspiel mit der neuesten Erweiterung des Logistik-Produktportfolios von Polyplan – dem Robotersystem PolyCUT für das automatisierte Entfernen von Umreifungsbändern an Paletten – ist so ein vollständig automatisiertes Palettenhandling in Warenlagern und Logistikzentren möglich. Abgerundet wird das Robotersystem durch die neue Funktionserweiterung für die automatische Positionserkennung, Identifikation und Entfernung von VDA-Master- und anderen Global-Transport-Etiketten.
Physical-AI-Robotik für vollständig autonome Fulfillment-Prozesse
Locus Array übernimmt Kommissionierung, Einlagerung, Induktion, Abgabe, Slotting und Nachschub in einem System und reduziert den manuellen Arbeitsaufwand um 90 Prozent.
(Bild: Locus Robotics)
Locus Robotics hat das vollständig autonome Fulfillment-System Locus Array auf den Markt gebracht. Es kombiniert mobile Robotik, einen integrierten Roboterarm zur Kommissionierung sowie KI-gestützte Wahrnehmung mit autonomer Ausführung, um durchgängige Prozesse ohne manuelle Eingriffe abzubilden. Das System ermöglicht parallele Bearbeitung von Aufträgen und Bündelung der Arbeit direkt im Gang sowie Kommissionierung, Einlagerung, Induktion, Abgabe, Slotting und Nachschub in einem System und reduziert damit den manuellen Arbeitsaufwand um 90 Prozent. Die Implementierung gelingt innerhalb weniger Wochen ohne Anpassung der bestehenden Infrastruktur oder komplexe Umbauten.
7. Achse aus Aluminium für Cobots und leichte Robotersysteme
Die seit vielen Jahren in eigenen Handlingsystemen bewährte 7. Achse ist ab sofort als Stand-alone-Produkt in einer neu entwickelten Aluminiumvariante in vier Baugrößen erhältlich.
(Bild: Indunorm Bewegungstechnik)
Die Indunorm Bewegungstechnik GmbH baut ihr Portfolio in der linearen Bewegungstechnik strategisch aus: Die seit vielen Jahren in eigenen Handlingsystemen bewährte 7. Achse ist ab sofort als Stand-alone-Produkt in einer neu entwickelten Aluminiumvariante in vier Baugrößen erhältlich. Sie ist gezielt für Cobots sowie kleinere und mittlere Robotersysteme konzipiert. Anwender profitieren von einer hohen Flexibilität: Die 7. Achse ist kompatibel mit allen gängigen Robotermarken und nachträglich erweiterbar. Bereits installierte Achsen können durch zusätzliche Segmente verlängert werden, ohne bestehende Anlagen zu ersetzen. Konstruktiv setzt Indunorm auf kugelumlaufgeführte Linearführungen von THK. Im Vergleich zu Laufrollenführungen ermöglichen diese höhere Tragzahlen bei kompaktem Bauraum.
Höhere Traglasten, optimale Flexibilität
Mit den Traglasten 25 und 35 Kilogramm erweitert Kuka das Portfolio der KR Cybertech-Familie und schließt damit die Lücke zur mittleren Traglastklasse.
(Bild: Kuka)
Mit den Varianten 25 und 35 Kilogramm Traglast der neuen Generation der KR Cybertech-Familie erweitert Kuka 2026 sein Portfolio um zwei flexible, leistungsstarke Robotermodelle. Bei gleichem Footprint konnte beispielsweise die Wiederholgenauigkeit verbessert werden. Die beiden neuen Robotermodelle sind außerdem nicht nur bereit für KI-Anwendungen, sondern auch bereit für die ISO 10218:2025. Sie unterstützen etwa beim Handling, beim Entladen, bei Pick-and-Place-Aufgaben oder beim Testing. Dazu haben die beiden Roboter eine komplett neu entwickelte Zentralhand. Die solide Handgelenkskonstruktion sorgt für eine verbesserte Steifheit, die beim Handling, schnellen Pick-and-Place-Aufgaben oder insbesondere bei Anwendungen mit zusätzlichen Prozesskräften von Vorteil ist. Die optimierte Bahngenauigkeit erfüllt zudem auch die strengen Anforderungen bei anspruchsvollen Applikationen, beispielsweise im Bereich der Photovoltaik. Mit standardmäßiger Schutzklasse IP67 ist die Hand außerdem robust gegen Staub und Spritzwasser.
Mobile Manipulation für die Intralogistik
Die Neura Mobile Robots stellt erstmals eine Anwendung für Mobile Manipulation in der Intralogistik vor.
(Bild: Neura Mobile Robots)
Die Neura Mobile Robots hat erstmals eine Anwendung für Mobile Manipulation in der Intralogistik vorgestellt. Im Zentrum der Anwendung steht die Kombination aus der fahrerlosen Transportplattform X Move 1200 von Neura Mobile Robots und dem kognitiven Cobot Maira M von Neura Robotics. Die integrierte Lösung ermöglicht es, Material nicht nur zu transportieren, sondern auch direkt zu greifen, bereitzustellen sowie ein- und auszulagern. Anwender können damit Transport- und Handlingprozesse erstmals durchgängig automatisieren, ohne manuelle Übergaben. Das reduziert Prozesszeiten, senkt Fehlerquoten und erhöht die Anlagenverfügbarkeit deutlich. Gleichzeitig bleibt die Lösung flexibel und lässt sich skalierbar in bestehende Infrastrukturen integrieren. Im Gegensatz zu klassischen FTS- oder AMR-Lösungen, die primär den Transport übernehmen, integriert die Lösung kognitive Greif- und Handlingsprozesse direkt in den Materialfluss.
Neuer Standard in Leistung und Wirtschaftlichkeit
Mit Horst 600 G2 und Horst 800 G2 bringt Fruitcore Robotics zwei neue 6-Achs-Industrieroboter auf den Markt.
(Bild: Fruitcore Robotics)
Fruitcore Robotics bringt mit Horst 600 G2 und Horst 800 G2 zwei neue 6-Achs-Industrieroboter auf den Markt. Die zweite Generation der Horst-Plattform liefert bis zu 40 Prozent kürzere Taktzeiten, eine Verdopplung der Traglast und deutlich mehr Arbeitsraum. Die neuen G2-Roboter basieren auf einer überarbeiteten mechanischen Plattform mit Integralbauweise ohne Blechabdeckungen. Hierdurch wurden Reparatur und Wartung verbessert, indem wartungsrelevante Komponenten gut zugänglich sind und einfach ausgetauscht werden können. Die von Fruitcore patentierte, abtriebsseitige Encodertechnologie sorgt weiterhin dafür, dass die Roboter ohne Nachteachen über die Lebensdauer präzise bleiben. Verstärkt wird dies durch neue Treiber, überarbeitete Lager sowie neue Präzisionsgetriebe mit bis zu 400 Prozent weniger Spiel.
Stand: 08.12.2025
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