Orchestrierung Siemens stellt Plattform für skalierbare KI in der Produktion vor

Quelle: Siemens 2 min Lesedauer

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Siemens hat mit „Intelligence Center X“ eine industrielle KI-Orchestrierungsplattform angekündigt, die den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Produktion von Pilotprojekten in den skalierbaren Betrieb überführen soll. Ziel ist es, KI-Anwendungen eng mit realen Prozessen zu verknüpfen und so messbaren Mehrwert zu schaffen.

Durch die Verbindung von Daten, Modellen und Arbeitsabläufen auf einer einzigen, verwalteten Grundlage soll Intelligence Center X es ermöglichen, KI-gesteuerte Anwendungen und Agenten schneller  bereitzustellen. (Bild:  Siemens)
Durch die Verbindung von Daten, Modellen und Arbeitsabläufen auf einer einzigen, verwalteten Grundlage soll Intelligence Center X es ermöglichen, KI-gesteuerte Anwendungen und Agenten schneller bereitzustellen.
(Bild: Siemens)

Die Software Intelligence Center X verbindet Daten, Modelle und Workflows auf einer einheitlichen Grundlage und ermöglicht die Entwicklung sowie den Betrieb von KI-Anwendungen mit durchgängiger Nachvollziehbarkeit und Governance. Technologisch kombiniert Intelligence Center X die Mendix-Low-Code-Plattform mit Komponenten wie Graph Studio und AI Studio aus dem Rapid-Miner-Portfolio. Dadurch lassen sich unternehmensspezifische Datenkontexte, sogenannte Knowledge Graphs, sowie KI-gestützte Anwendungen und Agenten aufbauen.

Herausforderung Skalierung

Hintergrund ist eine typische Herausforderung in der Industrie: Viele Unternehmen haben bereits in KI investiert, scheitern jedoch an der Skalierung. Ursachen sind unter anderem fragmentierte Datenlandschaften, fehlende Integration in bestehende Abläufe und unzureichende Governance. Intelligence Center X setzt genau hier an und integriert KI in bestehende IT- und OT-Strukturen.

Erste Anwendungen zeigen konkrete Effekte: So verknüpft der Glashersteller Vivix unterschiedliche Datenquellen – unter anderem SAP S/4HANA, Siemens Industrial Edge und Snowflake – und konnte damit Produktionszeiten deutlich reduzieren sowie manuelle Aufwände erheblich senken. KI-gestützte Assistenzsysteme unterstützen zudem die Analyse von Qualitätsabweichungen und beschleunigen Entscheidungsprozesse im Betrieb.

Daten aus Engineering, Fertigung, Lieferkette und Service zusammenführen

Die Plattform ist darauf ausgelegt, Daten aus Engineering, Fertigung, Lieferkette und Service zusammenzuführen und in einem gemeinsamen Kontext nutzbar zu machen. Auf dieser Basis können KI-gestützte Workflows entlang der gesamten Wertschöpfungskette umgesetzt werden.Intelligence Center X ist Teil des Siemens-Xcelerator-Portfolios und lässt sich in bestehende Systemlandschaften integrieren. Die Lösung unterstützt unterschiedliche Einsatzszenarien – von der Erweiterung bestehender Siemens-Anwendungen bis hin zur Nutzung als eigenständige Plattform für datengetriebene Produktions- und Geschäftsprozesse. 
So entsteht eine durchgängige Daten- und KI-Basis, die es ermöglicht, Automatisierungsprozesse intelligenter zu gestalten, Entscheidungen datenbasiert zu treffen und industrielle Abläufe effizienter zu betreiben.

Intelligence Center X ist darauf ausgelegt, industrielle Daten über Ingenieurwesen, Fertigung, Lieferkette und Service zu einer gemeinsamen Lebenszyklus-Intelligenz zu verbinden, auf die KI reagieren kann.

Drei Einsatzmodelle

Intelligence Center X setzt in drei Mustern ein: Schichten auf Siemens-KI-Produkten, um LifecycleIntelligence mit unkonventionellen industriellen Ontologien zu verstärken; als eigenständige Plattform für asset-intensive Organisationen, die andere OT-Anbieter betreiben; oder als reine Agentenplattform für Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Gesundheitswesen, Regierung und Einzelhandelsorganisationen, die eine produktionsfähige KI-Ausführung mit vollständiger Auditierbarkeit benötigen. 

 

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