Energieversorgung Siemens und Reinhausen entwickeln Energielösungen für KI-Rechenzentren

Quelle: Siemens 2 min Lesedauer

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Siemens und Reinhausen entwickeln gemeinsam einen Solid-State-Transformator für Netzspannungen von bis zu 36 kV. Die Technologie ist für den Einsatz in KI-Rechenzentren vorgesehen.

Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft treiben Siemens und Reinhausen die Zukunft von Energieversorgungslösungen für KI-Rechenzentren voran. (Symbolbild) (Bild:   / CC0)
Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft treiben Siemens und Reinhausen die Zukunft von Energieversorgungslösungen für KI-Rechenzentren voran. (Symbolbild)
(Bild: / CC0)

Künstliche Intelligenz führt zu einem grundlegenden Wandel der Rechenzentrumsinfrastruktur. Die Branche bewegt sich weg von traditionellen Energieversorgungsarchitekturen hin zu effizienteren und besser skalierbaren Lösungen, die die nächste Generation von KI-Anwendungen unterstützen können. 

Solid-State-Transformatoren als zentraler Baustein

Solid-State-Transformatoren (SST) sind ein zentraler Baustein dieses Wandels. Sie ermöglichen einen höheren Wirkungsgrad und eine direkte Umwandlung von Wechselspannung in Gleichspannung – vom Mittelspannungsnetz bis zum Server-Rack. Außerdem beanspruchen sie weniger Platz und verursachen niedrigere Kosten. Durch ihre Fähigkeit, innerhalb von Millisekunden auf Laständerungen zu reagieren, können sie die extremen Leistungsschwankungen von KI-Trainingsanwendungen nahtlos ausgleichen. Dadurch werden Ausfallzeiten vermieden und Kosten gesenkt.

Ein mittelspannungsfähiger SST stellt eine kompakte und effiziente Alternative zu herkömmlichen mehrstufigen AC/DC-Umwandlungsarchitekturen dar und ermöglicht so eine effizientere Energieversorgung von KI-Infrastrukturen mit hoher Leistungsdichte.

Partnerschaft mit fundiertem Know-how

Reinhausen ist der weltweit führende Hersteller von Spannungsregelungstechnologie für Leistungstransformatoren und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Stromqualität und Netzstabilität. Das Unternehmen hat zudem ein umfassendes Know-how im Bereich der Mittelspannungsleistungselektronik und der damit verbundenen Komponenten entwickelt, die das Herzstück moderner SST-Architekturen bilden.

Siemens vereint umfassende Expertise in den Bereichen Leistungselektronik, elektrische Energieversorgungslösungen, Netzschutz, Automatisierung und Digitalisierung. Beim Einsatz von SSTs bringt Siemens seine Kompetenzen in den Bereichen Netzintegration, Leistungswandlung, Schutz- und Regelungstechnik ein, um Energiesysteme der nächsten Generation für KI-Rechenzentren bereitzustellen.

Wesentliche Merkmale des SST

Zu den wesentlichen Merkmalen der Lösung zählen Modularität, Skalierbarkeit und hohe Verfügbarkeit. Das Design ermöglicht den Betrieb bei Spannungen von bis zu 36 kV und kann durch seinen modularen Aufbau auch für niedrigere Netzspannungen eingesetzt werden. Dadurch lässt sich die Architektur flexibel an unterschiedliche Netzanschlussbedingungen anpassen. Der SST stellt die in KI-Rechenzentren zukünftig benötigte Ausgangsspannung von 800 V Gleichspannung (VDC) bereit.

praxisnah und technisch fundiert

Perspektiven für zukunftsfähige Energieversorgung von Produktionsbetrieben

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(Bild: VCG)

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