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Sensoren Smartes Konstrollsystem belauscht und überwacht Bienen

| Redakteur: Katharina Juschkat

An einer kanadischen Universität hat eine Mechatronik-Absolventin ein Überwachungssystem für Bienen entwickelt, dass es möglich macht, die Tiere in Echtzeit zu kontrollieren. Damit will die Forscherin Bienenvölker besser verstehen können und Imkern helfen.

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Um Bienen besser überwachen zu können und rechtzeitig mögliche Probleme zu erkennen, hat die Mechatronik-Absolventin Pooyanfar ein Überwachungssystem konstruiert.
Um Bienen besser überwachen zu können und rechtzeitig mögliche Probleme zu erkennen, hat die Mechatronik-Absolventin Pooyanfar ein Überwachungssystem konstruiert.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Ein neues Bienenüberwachungssystem macht es möglich, Bienenbestände in Echtzeit zu überwachen, um ihre Kommunikation zu analysieren. Oldooz Pooyanfar, Mechatronik-Absolventin der kanadischen Simon Fraser University, hat die Technologie entwickelt und möchte sie nun bald selbst produzieren, um die Kosten zu verringern.

Überwachung der „Bienengespräche“

Die Technologie von Pooyanfar überwacht momentan 20.000 Bienen. Dabei wird auch aufgenommen, was die Bienen sich mitteilen, um deren Gesundheit zu überprüfen. Dazu werden spezielle Sensoren an der Wand eines Bienenstocks platziert. Diese sind mit Mikrofonen und Beschleunigungsmessern ausgestattet, um Details über die Geräusche der Bienen zu sammeln. Sie messen außer den Geräuschen auch die Vibration, Temperatur und Feuchtigkeit im Stock. Dadurch können sie bei abnormalem Verhalten sofort reagieren.

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Wie kommunizieren Bienen?

Ein wichtiger Teil der Kommunikation zwischen den Insekten findet in Form von Tänzen statt. Kundschafterbienen teilen ihren Artgenossen über bestimmte Tänze zum Beispiel mit, wo sie neue Nahrungsquellen gefunden haben. Mit dem sogenannten Schwänzeltanz können sie akkurate Ortsangaben machen, wo sich die Nahrungsquelle befindet, damit dann die Sammlerbienen ausschwärmen können.

„Um die Kommunikation der Bienen zu verstehen, muss man sich auf Pheromone oder Geräusche fokussieren. Mit diesem Überwachungssystem sammeln wir nicht nur Daten in Echtzeit, wir können auch überwachen, was die Bienen einander kommunizieren. Zum Beispiel Informationen über Futtersuche, ob sie sich im Schwarm formatieren sollen oder ob die Bienenkönigin im Stock ist“, erklärt Pooyanfar.

Das intelligente High-Tech-System wird vorerst über den Sommer eingesetzt. Allerdings stehen die Chancen gut, dass die Technik im breiten Spektrum etabliert wird. Aktuelle Systeme liefern weniger detailreiche Informationen und unterbrechen mit jedem Öffnen des Stocks die Aktivität der Bienen für ungefähr 24 Stunden. Um es mehr Bienenhaltern zu ermöglichen, besser auf ihre Schwärme acht zu geben, will Pooyanfar die Sensoren selbst herstellen.

Bienen sind Mangelware

Der Bienenbestand ist im letzten Jahrzehnt um 30 Prozent gesunken, deshalb ist es wichtig, das Verständnis und das Wissen in Bezug auf die Honigbiene zu erweitern. Vor allem, weil diese die Umwelt durch Bestäuben der Feldfrüchte und Blumen stark beeinflusst. Viele Bienenstämme sind bereits kollabiert. Technologien wie diese sollen dabei helfen, das Bienensterben langfristig zu verringern.

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