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Einfache Netzwerkanbindung ohne Gateway
Neben platzsparenden, einfach zu verdrahtenden und langlebigen Geräten verlangen die Anwender vor dem Hintergrund von Industrie 4.0 deren umfassende Vernetzbarkeit. Diesem Wunsch entspricht die Produktfamilie Contactron mit der IFS-Technologie (InterFace System), die zusätzliche Gateways als Schnittstellenkonverter nutzt und auf einer Busadresse mehrere Motorstarter bedienen kann. Die Anbindung an das Netzwerk erfolgt über einen Tragschienen-Busverbinder, der für die 24-V-Spannungsversorgung als auch die Ansteuerung der Geräte sorgt. Folglich entfällt die aufwändige Steuerungsverdrahtung. Sämtliche Schaltbefehle sowie die Diagnosefunktionen werden nun über eine Busleitung wie Profibus, Profinet oder Ethernet/IP übertragen. Die Variante für die IO-Link-Kommunikation kommt ohne Gateway aus und kommuniziert direkt über IO-Link.
Die IO-Link-Geräte informieren die Steuerung so eindeutig über ihren Status. Im Fehlerfall lassen sich Peripheriemeldungen aufgrund von Überlastung, Asymmetrie oder Phasenausfall sowie gerätespezifische Meldungen also genau dem jeweiligen Gerät zuordnen. Des Weiteren wird der aktuell fließende Motorstrom an die Steuerung weitergeleitet und kann bei Bedarf ausgewertet werden. Mit der Einführung der IO-Link-Motorstarter unterstützt Phoenix Contact den Wunsch der Anwender nach einer durchgängigen Vernetzbarkeit bis zum Sensor und Aktor als dem letzten Glied der Automatisierungskette. IO-Link gewinnt daher im Maschinen- und Anlagenbau immer mehr an Bedeutung. Die Vorteile des Übertragungsstandards liegen in der einfachen, übersichtlichen und schnellen Verdrahtung sowie der ebenso einfachen Inbetriebnahme. Darüber hinaus können einzelne Komponenten ohne großen Parametrierungs- oder Adressierungsaufwand ausgetauscht werden. Das erhöht die Verfügbarkeit der Anlagen und verkürzt Service- und Wartungseinsätze.
Schnelle Ankopplung an den Master
Die IO-Link-Motorstarter von Phoenix Contact lassen sich an jeden IO-Link-Master beliebiger Hersteller anbinden. Eine Gerätebeschreibungsdatei (IODD) ermöglicht die schnelle Ankopplung an den Master und liefert damit eine gute Beschreibung der Ein- und Ausgangsdaten, die zur Ansteuerung des Motorstarters benötigt werden. Die Geräte unterstützen die Anwender somit bei der nahtlosen Anbindung aller Automatisierungskomponenten und einem durchgängigen Informationsfluss als Basis für vielfältige Optimierungspotentiale.
* Dr. Guido Mertens, Manager im Product Marketing Contactron des Geschäftsbereichs Interface, Phoenix Contact Electronics, Bad Pyrmont
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