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Optosensorik

So sorgen neue Sensoren für eine flexiblere Anlagenplanung

| Autor/ Redakteur: Stefan Diepenbrock* / Ines Stotz

Eine neue Leistungsklasse optischer Sensoren ist auf dem Markt: Den Startschuss gab Baumer mit einem Lichttaster mit Hintergrundausblendung, einer Lichtschranke ohne Reflektor und einer Reflex-Lichtschranke auch für spiegelnde Oberflächen.

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Sensoren komfortabel teachen: Ein geschlossenes Gehäuse braucht nur mit einem beliebigen ferromagnetischen Werkzeug berührt werden.
Sensoren komfortabel teachen: Ein geschlossenes Gehäuse braucht nur mit einem beliebigen ferromagnetischen Werkzeug berührt werden.
(Bild: Baumer)

Bei der Entwicklung der Serie O500 hatte Baumer vor allem die Optimierung der Gesamtbetriebskosten bei gleichzeitiger maximaler Leistung, Sicherheit und Komfort im Blick. Der Grundgedanke ist eine wirtschaftliche Unterstützung über die gesamte Phase von der Planung bis zur Wartung einer Anlage.

Dafür sorgt unter anderem das One-Box Design. Die Gehäuseform der Sensoren ist nicht nur neu, sondern bei allen Sensortypen identisch. Innerhalb der Serie besitzen sämtliche Sensorprinzipien und -technologien die gleichen kompakten Abmessungen, Durchgangsbohrungen und Bedienelemente. Das erleichtert die Planung und bedeutet zusätzliche Flexibilität für den Maschinen- und Anlagenbauer. Denn Sensorprinzip und Lichtquelle müssen somit nicht bereits in der Planungsphase, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt werden. Unterstützt wird die Flexibilität auch durch das beachtliche Leistungspotenzial der Sensoren. Denn gemessen an ihrer Baugröße haben sie die größten Tast- und Reichweiten.

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Mehrere Sensortypen zur Auswahl

Je nach Einsatzzweck des Sensors lässt sich danach der entsprechende Typ auswählen. Und auch bei der Lichtquelle selbst gibt es mehrere Lösungen zur Auswahl:

Ein Lichtfleck per Standard LED eignet sich für die Objekterkennung in der Teilzuführung.

Deutlich kleiner, homogener und schärfer ist die Baumer Pin Point LED, die vor allem für die Positionierung und das Erkennung kleiner Teile eingesetzt werden kann.

Sensoren lassen sich bequemer montieren und justieren

Mehr Komfort bieten die Sensoren auch bei Montage und Justierung. Um hier den zeitlichen Aufwand auf ein Minimum zu reduzieren, hat Baumer „qTarget“ entwickelt. Dadurch ist der Lichtstrahl des Sensors per Design auf die Befestigungslöcher ausgerichtet. Damit ist sichergestellt, dass die einzelnen Bauteiltoleranzen aufgehoben werden und dass der Lichtstrahl über die gesamte Sensorserie mit gleichbleibender Genauigkeit ausgerichtet ist.

Einfach in Betrieb nehmen: komfortabel und verschleißfrei

Für die Inbetriebnahme der Sensoren ist die Serie O500 mit dem neuen „qTeach“ ausgestattet - ein komfortables und verschleißfreies Teach-Verfahren. Anstelle der bisherigen Methode per Knopfdruck genügt zum Einlernen der Sensoren eine Berührung des geschlossenen Gehäuses mit einem beliebigen ferromagnetischen Werkzeug, zum Beispiel einem Schraubendreher. Eine blaue LED führt durch den einfachen Teach-Ablauf und gibt ein deutliches optisches Feedback. Um Fehlmanipulationen zu vermeiden, verriegelt sich der qTeach nach fünf Minuten selbstständig.

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