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Switches für Profinet Conformance Class B

| Redakteur: Rebecca Näther

Das Unternehmen Lapp für integrierte Lösungen der Kabel- und Verbindungstechnologie bietet seit einiger Zeit auch aktive Komponenten wie Switches für die industrielle Datenkommunikation an. Die Firma hat nun weitere Modelle der Etherline Access Serie, diesmal auch für Profinet-Netzwerke, in ihr Sortiment aufgenommen.

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Lapp – das sind nicht nur Leitungen und Stecker. Das Unternehmen bietet seit einiger Zeit auch aktive Komponenten wie Switches für die industrielle Datenkommunikation an. Neue Modelle der Etherline Access Serie eignen sich auch für Profinet-Netzwerke.
Lapp – das sind nicht nur Leitungen und Stecker. Das Unternehmen bietet seit einiger Zeit auch aktive Komponenten wie Switches für die industrielle Datenkommunikation an. Neue Modelle der Etherline Access Serie eignen sich auch für Profinet-Netzwerke.
(Bild: U.I. Lapp)

Die Switches haben vier, acht oder 16 Ports, erkennbar an den Namenskürzeln PNF04T, PNF08T und PNF16T. Sie erfüllen Profinet Conformance Class B. Der Switch kann so unterscheiden, ob es sich bei dem Telegramm um eine Anfrage aus dem Web, eine FTP-Dateiübertragung, einen Medienstream oder ein Profinet-Telegramm handelt. Ist die Übertragungslast hoch, kann der Switch die wichtigen Profinet Telegramme priorisieren und verhindern, dass es zu Telegrammverzögerungen kommt. Die Anwender erhalten damit eine kompakte und robuste Lösung für vielfältige industrielle Einsatzzwecke.

Switches mit kurzer Rekonfigurationszeit

Die Switche für Profinet reihen sich ein in die Etherline Access Familie des Unternehmens, in der es bereits Switche für industrielles Ethernet gibt, sowohl managed als auch unmanaged. Sie haben eine kurze Rekonfigurationszeit, das ist die Zeitspanne, bis nach einer Unterbrechung die Kommunikation wiederhergestellt ist. Die Switches sind komplett ausgestattet mit modernen Diagnose- und Redundanzverfahren.

Erste Single-Pair-Ethernet-Leitung

Bisher galt bei Datenleitungen in Fabriken: Schneller ist besser. Doch um einzelne Sensoren in der Feldebene in der Fabrik zu verbinden, sind Cat.6- oder gar Cat.7-Leitungen überdimensioniert, erklärt der Hersteller. Single-Pair-Ethernet-Leitungen sollen hier die bessere Alternative sein. Statt vier Aderpaaren haben sie nur eines, das spart folglich beim Anschließen des Aderpaars Zeit. Außerdem sind diese Leitungen günstig und dünn, so eignen sie sich auch für beengte Platzverhältnisse. Das Unternehmen stellte auf der Hannover Messe 2019 unter dem Namen Etherline T1 Flex erste Single-Pair-Ethernet-Leitungen vor. Der nächste Schritt zur breiten industriellen Nutzung von Single Pair Ethernet ist die Entwicklung passender Steckverbinder. An einem einheitlichen Steckerstandard arbeitet das Unternehmen derzeit gemeinsam mit anderen Herstellern und Normungsgremien.

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