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Ethernet-Leitung Unterwasserrugby - robustes Kabel für harten Sport

| Redakteur: Ines Stotz

Jedes Jahr im Februar findet im Hallenbad in Stuttgart-Sonnenberg oder Untertürkheim das internationale Unterwasserrugby-Turnier, genannt „Stuttgarter Seepferdchen“, statt. Im Gegensatz zur Seepferdchen-Schwimmprüfung für Kinder, bei dem die Kleinen vom Beckenrand springen und 25 m schwimmen müssen, geht es hier richtig hart zur Sache – für die Sportler und für Kabel.

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Beim Kampf um den Ball ist harter Spieleinsatz gefordert. Zum Luftholen müssen die Spieler wieder auftauchen.
Beim Kampf um den Ball ist harter Spieleinsatz gefordert. Zum Luftholen müssen die Spieler wieder auftauchen.
(Bild: Lapp, Oliver Meckes )

In einem Durcheinander aus Armen und Beinen versuchen 6 Spielerinnen oder Spieler pro Mannschaft einen mit Salzwasser gefüllten Ball in den Korb des Gegners zu versenken. Dabei ist vieles erlaubt, etwa das Setzen auf den eigenen Korb, um Tore des Gegners zu verhindern, nicht jedoch „Beißen, Kratzen, Schlagen, Würgen, Treten, übermäßiges Verdrehen von Gliedmaßen und absichtliches Untertauchen“, wie es in den offiziellen Regeln heißt.

Von den knallharten Kämpfen unter Wasser kriegt der Zuschauer normalerweise allerdings nur wenig mit. Bei größeren Turnieren oder Wettbewerben wird eine Unterwasserkamera eingesetzt, um das Spiel unter Wasser zu filmen und auf eine Leinwand zu übertragen. Besonders wichtig ist dabei, dass das Kabel auch bei langem Einsatz unter Wasser dicht hält, sonst würden die Zuschauer Schwarz sehen. Beim letzten Seepferdchen-Turnier kam nun erstmals ein wasserdichtes und druckfestes Kabel für die Videoübertragung zum Einsatz, das für die Zeit des Spiels zuverlässig unter Wasser funktioniert – gesponsert von der Stuttgarter Lapp Gruppe.

Spannender 3D-Sport

Unterwasserrugby ist die einzige wirklich dreidimensionale Mannschaftssportart. Mitspieler und Gegner sind im bis zu 5 m tiefen Becken nicht nur vorne, hinten, rechts und links, sondern auch oben und unten. Zum Atmen müssen die Spieler an die Oberfläche. Als Hilfsmittel sind nur Flossen, Maske und Schnorchel. „Das macht den Sport so spannend: Durch den ständigen Wechsel von Auf- und Abtauchen, Angriff und Verteidigung entstehen fast sekündlich neue Spielsituationen“, schwärmt Kathrin Fuchs.

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