Cybersecurity Wie Weidmüller vernetzte Fabriken mit Verbündeten schützt

Quelle: Weidmüller 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Weidmüller rüstet bei der Industrial Security massiv auf. Mit geballter Partner-Power von Orange Cyberdefense bis Fortinet will das Unternehmen Produktionsanlagen durch mehrschichtige Abwehrkonzepte ab sofort krisenfest machen.

Weidmüller setzt auf strategische Kooperationen, um Unternehmen ganzheitliche Sicherheitslösungen für vernetzte Produktionsumgebungen bereitzustellen. (Symbolbild)(Bild:   / CC0)
Weidmüller setzt auf strategische Kooperationen, um Unternehmen ganzheitliche Sicherheitslösungen für vernetzte Produktionsumgebungen bereitzustellen. (Symbolbild)
(Bild: / CC0)

Gesetzliche Vorgaben wie der Cyber Resilience Act, die neue Maschinenverordnung oder NIS2 zwingen Industrieunternehmen derzeit zum Handeln. Um vernetzte Produktionsumgebungen ganzheitlich abzusichern, baut der Automatisierungsspezialist Weidmüller seine Aktivitäten im Bereich Industrial Security konsequent aus. Neben zertifizierten Eigenentwicklungen setzt das Unternehmen dabei auf die Expertise schlagkräftiger strategischer Partner.

„Durch Kooperationen mit Unternehmen wie Orange Cyberdefense und Fortinet wollen wir unseren Kunden den Zugang zu umfassender Beratung, technischen Schutzmechanismen und 24/7-Monitoring erleichtern“, erklärt Dr. Björn Griese, Security Consultant bei Weidmüller.

Von weltweiter Überwachung bis zur Industrie-Firewall

V.l.n.r: Sebastian Stelzer, Group Lead Product Management Industrial Ethernet (Weidmüller); Jeroen Wijnands, Manager OT Security Netherlands (Orange Cyberdefense); Leon Theis, Sales Manager (Orange Cyberdefense); Ralf Czekalla, Head of Business Development (Orange Cyberdefense); Dr. Björn Griese, Head of Product Security (Weidmüller); Marcel Hulsen, Enterprise Security Architect (Orange Cyberdefense); Dr. Thomas Bürger, Executive Vice President Automation Products and Solutions (Weidmüller) und Klaas Wijbenga, Automation Sales Engineer (Weidmüller)(Bild:  Weidmüller)
V.l.n.r: Sebastian Stelzer, Group Lead Product Management Industrial Ethernet (Weidmüller); Jeroen Wijnands, Manager OT Security Netherlands (Orange Cyberdefense); Leon Theis, Sales Manager (Orange Cyberdefense); Ralf Czekalla, Head of Business Development (Orange Cyberdefense); Dr. Björn Griese, Head of Product Security (Weidmüller); Marcel Hulsen, Enterprise Security Architect (Orange Cyberdefense); Dr. Thomas Bürger, Executive Vice President Automation Products and Solutions (Weidmüller) und Klaas Wijbenga, Automation Sales Engineer (Weidmüller)
(Bild: Weidmüller)

Bereits auf der Messe SPS 2024 wurde eine spannende Kooperation mit Orange Cyberdefense verkündet. Die Experten des Partners unterstützen Industrieunternehmen künftig bei Risikoanalysen und dem sogenannten Security Lifecycle Management. Besonders relevant für den Ernstfall: Orange betreibt globale Security Operation Center (SOC). „Die SOC arbeiten rund um die Uhr. Sie überwachen Systeme und Anlagen weltweit. Dadurch erkennen sie Angriffe frühzeitig und gewährleisten eine zuverlässige Abwehr“, betont Griese.

Parallel dazu arbeitet Weidmüller mit dem US-amerikanischen Sicherheits-Riesen Fortinet zusammen, um Firewalls, Netzwerksegmentierungen und skalierbare Netzwerksicherheit tief in industrielle Infrastrukturen zu integrieren. Diese Lösungen sind exakt auf die besonderen Anforderungen von OT-Umgebungen (Operational Technology) abgestimmt.

Wir denken Security schon von den ersten Schritten der Produktentwicklung an mit.

Dr. Björn Griese, Security Consultant bei Weidmüller


Sicherheit ab dem ersten Entwicklungsstrich

V.l.n.r.: Sebastian Stelzer, Group Lead Product Management Industrial Ethernet (Weidmüller); Dr. Björn Griese, Head of Product Security (Weidmüller); Christian Pellkofer, Manager System Engineering OT/IoT (Fortinet), Dr. Thomas Bürger, Executive Vice President Automation Products and Solutions (Weidmüller); Roland Renner, Business Development Manager- Operational (Fortinet) (Bild:  Weidmüller)
V.l.n.r.: Sebastian Stelzer, Group Lead Product Management Industrial Ethernet (Weidmüller); Dr. Björn Griese, Head of Product Security (Weidmüller); Christian Pellkofer, Manager System Engineering OT/IoT (Fortinet), Dr. Thomas Bürger, Executive Vice President Automation Products and Solutions (Weidmüller); Roland Renner, Business Development Manager- Operational (Fortinet)
(Bild: Weidmüller)

Darüber hinaus setzt Weidmüller auch bei der eigenen Hardware strikte Maßstäbe an. Das Unternehmen ist nach der Industrienorm IEC 62443-4-1 zertifiziert. „Wir denken Security schon von den ersten Schritten der Produktentwicklung an mit“, erläutert der Experte. Die ersten Geräte erfüllen demnach bereits die strenge Norm IEC 62443-4-2 und entsprechen damit dem „Secure-by-Design“-Prinzip.

Um dieses sogenannte „Defense-in-Depth“-Konzept – also eine mehrschichtige Verteidigung aus physischer Sicherheit, Netzwerkschutz, Überwachung und Notfall-Reaktion – erfolgreich in die Fabriken zu bringen, binden die Automatisierer Systemintegratoren wie SF2I ein. Flankierend macht die hauseigene Akademie mit modularen Trainings das Instandhaltungs- und OT-Personal fit für die aktuellen Cyberrisiken.

Am Ende liefert die geballte Allianz aus Hardware, Schulung und strategischen Partnern einen ganzheitlichen Schutzschild. Das klare Ziel laut Griese: Die industriellen Anlagen der Kunden „nicht nur regelkonform, sondern auch langfristig resilient zu gestalten.“

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung