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Praxis-Test

Zeit gespart: 10 Elektrotechniker testen Crimphandy von Phoenix Contact

Bis zu 75 Prozent schneller soll laut Phoenix Contact das vercrimpen von Leitern mit dem Crimphandy gehen – im Vergleich zum manuellen Crimpen. In einem Praxistest prüften zehn Leser diese Zeitersparnis nach.

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Mit der am Crimphandy angebrachten Schneidvorrichtung lassen sich Leiter auch gleich sauber ablängen.
Mit der am Crimphandy angebrachten Schneidvorrichtung lassen sich Leiter auch gleich sauber ablängen.
(Bild: Phoenix Contact)

Es gibt viele gute Argumente für den Einsatz von Aderendhülsen: Eine richtig ausgeführte Crimpverbindung ermöglicht eine reproduzierbare, beliebig oft wiederholbare Güte in Bezug auf die mechanischen und elektrischen Kennwerte des Leiteranschlusses. Damit sind Anschlüsse mit Aderendhülsen besonders für die Serienfertigung mit einer großen Zahl von Verbindungen interessant. Im Zusammenspiel mit der Push-in-Anschlusstechnik können zudem gecrimpte Leiter mit kleinem Querschnitt schnell und einfach angeschlossen werden. Im Vergleich zu anderen Anschlusstechniken kann so eine deutlich schnellere Verdrahtung realisiert werden. Dies bietet je nach Anzahl der Anschlusspunkte eine hohe Kostenersparnis. Und nicht zu Letzt sorgen Crimpverbindungen – richtig ausgeführt – für eine sichere Verbindung durch Spleißschutz. Allerdings bedeutet das Anbringen einer Aderendhülse einen zusätzlichen Zeitaufwand.

Automatisches Crimpwerkzeug für den mobilen Einsatz

Für den mobilen Einsatz oder in der Werkstatt bzw. bei der Schaltschrankverdrahtung hat Phoenix Contact daher das Crimphandy entwickelt. Es schließt die Lücke zwischen Handwerkzeugen und netzgebundenen, stationären Crimpautomaten. Da das Werkzeug nur in etwa die Größe eines Akku-Stabschraubendrehers hat, kann es überall mit hingenommen werden. So können die Leiter vor Ort, selbst im Schaltschrank, vorbehandelt werden. Das Werkzeug erledigt das Abisolieren, das Aufsetzen der Aderendhülse und das Verpressen ohne Ermüdungserscheinungen in stets gleichguter Qualität in einem Arbeitsvorgang – so soll die Konfektionierung eines Leiters nur zwei Sekunden benötigen. Weil die Magazinaufnahme der Aderendhülsen im Gerät integriert ist, kann auf weiteres Zubehör – etwa auf Magazinkassetten – verzichtet werden. Über drei verschiedenfarbige LEDs werden dem Anwender die verschiedenen Statusmeldungen des Geräts angezeigt, wie die Befüllung des Aderendhülsenmagazins oder der Ladezustand des Akkus (der nach 1 Stunde Ladezeit Energie für rund 2.000 Crimpungen liefert). Bedienelemente gibt es lediglich für das Ein- und Ausschalten und für das Zurücksetzen des Gerätes. Mit einer optionalen Schneidvorrichtung, die sich leicht an das Tool montieren lässt, kann man auch gleich die Leiter sauber ablängen.

Crimphandy getestet von Actemium

Um herauszufinden, ob die Bedienung wirklich so einfach ist und die Zeitersparnis tatsächlich so groß – Phoenix Contact spricht von bis zu 75 Prozent im Vergleich zum manuellen Crimpen – hat die Redaktion der elektrotechnik gemeinsam mit Phoenix Contact das Crimphandy von Praktikern testen lassen. Zehn Leser hatten von April bis Mai 2017 rund vier Wochen Zeit, das Werkzeug in ihrem Betrieb bei der täglichen Arbeit einzusetzen. Neun von ihnen standen für die anschließende Befragung zur Verfügung. Sie alle testeten das Tool beim Schaltschrankbau bzw. bei der Schaltanlagenverdrahtung in der Werkstatt – und ließen auch mal ihre Kollegen damit arbeiten. So fließen in die Bewertung deutlich mehr Meinungen ein als nur die von den neun befragten Personen.

Vor der Arbeit

Geliefert wird das Crimphandy in einem robusten Handwerkerkoffer, in dem das Werkzeug selbst, ein Akku plus Ladegerät, Aderendhülsenmagazine sowie ein Servicewerkzeug enthalten sind. Das kam bei den Testern schon einmal gut an – allerdings hätten drei Tester gerne einen Ersatzakku im Koffer gehabt. Dieser kann laut Hersteller nach Bedarf kostengünstig geliefert werden. Zur Inbetriebnahme muss lediglich der Akku geladen und in das Crimphandy eingelegt sowie das Band mit den Aderendhülsen eingeschoben werden. Das wurde von fast allen als einfach bewertet – nur ein Elektriker hatte etwas Probleme beim Einlegen des Hülsenbandes.

Crimphandy getestet von AZO

Beim Crimpen

„Die Bedienung des Gerätes ist für den Anwender einfach und verständlich. Das Crimpwerkzeug ist leicht und liegt dabei gut in der Hand“, so ein Tester. Auch fast alle anderen beurteilten das Arbeiten mit dem Werkzeug als gut: Der Leiter wird einfach in die entsprechende Öffnung eingeführt und in rund zwei Sekunden abisoliert und vercrimpt. Die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit wurde von allen befragten Testern als gut oder sehr gut bezeichnet. Zwei Drittel der Test-Teilnehmer wurden mit Störungen konfrontiert – Ursache war vermutlich eine schlechte Leitervorbehandlung in Form eines schief abgeschnittenen Leiters. Die allermeisten Tester konnten die Störungen in kurzer Zeit selbst beheben. Dabei half auch die mitgelieferte Anleitung, die im Allgemeinen als gut verständlich bewertet wurde.

Auch Verbesserungsvorschläge haben die Tester für das Crimphandy: Da mit dem Crimphandy immer nur ein Leiterquerschnitt bearbeitet werden kann (das Werkzeug gibt es für die Querschnitte 0,5, 0,75, 1,0 und 1,5 mm²), lautet ein Vorschlag, das Gerät mit verschiedenen Aufsätzen für verschiedene Querschnitte zu versehen. Auch das Magazin bzw. das Aderendhülsenband wünschen sich einige Tester größer, so dass die Arbeit seltener für den Magazinwechsel unterbrochen werden muss.

Crimphandy getestet von SE-Elektro Anlagentechnik – Steuerungsbau

Das Ergebnis des Praxistests

Nachdem die Praktiker das Crimphandy ausführlich testen konnten, war das Fazit insgesamt positiv: Immerhin sechs von neun Befragten würden das Gerät weiterempfehlen. Mit dem Tool konnten acht von neun Befragten Zeit einsparen: „Man ist damit auf jeden Fall schneller“, so ein Statement der Tester. Sie konnten zwar nicht die von Phoenix Contact genannten 75 Prozent Zeitersparnis erzielen, waren aber doch zwischen 30 und 40 Prozent schneller als mit dem rein manuellen Crimpen. Laut Hersteller könnte sich diese Zahl verbessern, je länger man das Gerät im Einsatz hat. „Es konnten vor allem auch Laufwege eingespart werden“, so ein weiterer Teilnehmer. Ein anderer schätzt, dass pro Mitarbeiter und Tag zwischen 30 und 60 Minuten Arbeitszeit frei werden.

Mehr über die Werkzeuge von Phoenix Contact erfahren.

* Olaf Meier, freier Journalist, Mönchengladbach

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