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Differenzdrucksensoren Zwei Sensorelemente für unterschiedlich hohe Druckbereiche

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Ein Sensor für beides: Die LHD-Serie von First Sensor erfasst niedrigste Drücke hochgenau und deckt einen Druckbereich von 0 bis 5.000 Pa ab.

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In der LHD-Serie sind zwei Sensorelemente mit unterschiedlich hohen Druckbereichen in einem nur 7,4 mm hohen Gehäuse integriert. Die LHD-Differenzdrucksensoren wurden entwickelt für Medizintechnik-Anwendungen. Nun sollen sie Anwendung in der Industrie-Technik finden.
In der LHD-Serie sind zwei Sensorelemente mit unterschiedlich hohen Druckbereichen in einem nur 7,4 mm hohen Gehäuse integriert. Die LHD-Differenzdrucksensoren wurden entwickelt für Medizintechnik-Anwendungen. Nun sollen sie Anwendung in der Industrie-Technik finden.
(Bild: First Sensor)

Mit der LHD-Serie präsentiert First Sensor erstmals eine 2-in-1-Lösung im Segment hochgenauer Differenzdrucksensoren: zwei Sensorelemente mit unterschiedlich hohen Druckbereichen in einem einzigen Gehäuse integriert.

Die LHD-Serie arbeitet auf Basis thermischer Mikroströmungsmessung mit der herstellereigenen Schlüsseltechnologie der Integration des Mikroströmungskanals sowie des thermischen MEMS-Sensorelements auf einem Si-Chip.

Druckbereich von 0 bis 5.000 Pa

Die Serie bietet eine ungewöhnlich große Dynamik bei einem maximalen Druckbereich von 0 bis 5.000 Pa. Das erste, hochempfindliche, Sensorelement kann Druckschwankungen unter 1 Pa genau auflösen, während das zweite Element den Messbereich auf bis zu 5.000 Pa erweitert.

Differenzdrucksensoren widerstehen Staub und Feuchtigkeit

Als weiteres Merkmal wird die hohe Strömungsimpedanz in Kombination mit der geringen Durchflussleckage genannt sowie die damit verbundene hohe Widerstandsfähigkeit gegen Staub und Feuchtigkeit. Auch wenn bei einer Anwendung lange Schlauchverbindungen unvermeidlich sind, entsteht dadurch laut First Sensor keine Beeinträchtigung des Sensor-Ansprechverhaltens oder der Genauigkeit.

Aufgrund patentierter Echtzeit-Offset-Kompensation und Linearisierungstechniken gilt die Serie als langzeitstabil und präzise. Die Gesamtgenauigkeit liegt bei 1,5 Prozent des gemessenen Wertes und das über die gesamte Bandbreite von 1 bis 100 Prozent des Skalenendwertes. Die Offset-Genauigkeit liegt bei ±0,02 Pa im Jahr.

Ausgestattet sind die Modelle der LHD-Serie mit einem linearisierten, digitalen I²C- oder SPI-Ausgang, ferner mit einem integrierten On-Chip-Temperatursensor sowie einem Barometer.

Das SMD-Gehäuse ist nur 7,4 mm hoch. Mit seinen vertikalen Druckanschlüssen eignet es sich auch für die Manifoldmontage.

Drei Druckbereiche stehen zur Auswahl

Mit der LHD-Serie von First Sensor steht kein Anwender mehr vor der Entscheidung, ob er im unteren oder oberen Bereich seiner Druckanwendung hochpräzise messen möchte. Insgesamt stehen drei Druckbereiche zur Auswahl: 1.250 Pa, 2.500 Pa sowie 5.000 Pa. Die Modelle der Serie sind sowohl als uni- wie auch als bidirektionale Version verfügbar.

Die LHD-Differenzdrucksensoren sind geeignet für Medizintechnik-Anwendungen wie Beatmungsgeräte, Spirometer und CPAP. Ferner finden sie Anwendung in der Industrie-Technik, darunter in den Bereichen HVAC und VAV sowie bei der Filterüberwachung.

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