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HMS Industrial Networks 3.000.000 Module für die Netzkommunikation

| Redakteur: Ines Stotz

HMS Industrial Networks hat sein dreimillionstes Anybus-Modul an Bosch Rexroth ausgeliefert. Bosch Rexroth nutzt die Anybus-Module, hauptsächlich um Schweiß- und Schraubersteuerungen mit den verschiedenen Steuerungssystemen in der Automatisierungstechnik zu verbinden.

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Staffan Dahlström (links im Bild), CEO von HMS Industrial Networks AB und Harald Lukosz (rechts im Bild), Leiter Entwicklung Schraub- und Schweißtechnik bei Bosch Rexroth bei der Übergabe des HMS-Awards für das dreimillionste Anybus-Modul.
Staffan Dahlström (links im Bild), CEO von HMS Industrial Networks AB und Harald Lukosz (rechts im Bild), Leiter Entwicklung Schraub- und Schweißtechnik bei Bosch Rexroth bei der Übergabe des HMS-Awards für das dreimillionste Anybus-Modul.
(HMS Industrial Networks / Bischof & Broel)

Anybus-Module sind einbaufertige, untereinander austauschbare Kommunikationsmodule für verschiedene Feldbus- und Industrial-Ethernet-Protokolle. Die Module bieten Multi-Netzwerkfähigkeit für die heute wichtigen Feldbus- und Industrial-Ethernet-Standards.

Bosch Rexroth und HMS arbeiten seit über zehn Jahren erfolgreich zusammen. Harald Lukosz, Entwicklungsleiter Schraub- und Schweißtechnik erklärt, warum sich Bosch Rexroth für das Anybus-Modul entschieden hat: „Wir haben uns aus zwei Gründen für dieses und kein anderes Modul entschieden. Zum einen ist es sehr kompakt und lässt sich dadurch sehr gut in die Steuerung integrieren. Zum anderen wegen der Technologie, die dahinter steht."

Von welcher Technologie Harald Lukosz spricht, erklärt Michael Volz, Geschäftsführer HMS Industrial Networks: „Wir decken mit unseren Anybus-Kommunikationsmodulen alle wichtigen Feldbus- und Industrial-Ethernet-Protokolle ab und Bosch Rexroth benutzt diese Industrial-Ethernet-Protokolle, um Schweiß- und Schraubersteuerungen und die verschiedenen Steuerungssysteme in der Automatisierungstechnik zu verbinden."

Feldbus einfach ausgetauscht

Bosch Rexroth setzt die Kommunikationsmodule der Produktfamilie Anybus Compact Com ein. Anybus Compact Com sind leistungsarm und mit rund 5,2 x 5,2 cm auch kompakt. Sie bieten eine hohe Stabilität und Multi-Netzwerkfähigkeit für die heute wichtigen Standards. Durch die standardisierte Hardware- und Software-Schnittstelle lassen sich die Module einfach untereinander austauschen. Das heißt, man kann jeglichen Feldbus durch einfaches Austauschen des Moduls ändern.

Anybus-Module beschleunigen

Das erste Anybus-Modul wurde 1994 entwickelt. Die Zahl der Feldbusse nahm damals rasant zu und das Anybus-Konzept, das Anwendern den Zugang zu fast allen industriellen Netzwerken ermöglicht, war eine bahnbrechende Weiterentwicklung in diesem Technologieumfeld. Heute sind drei Millionen Anybus-Module im Feld. Nach wie vor ist die Multi-Netzwerkfähigkeit, die das Anybus-Konzept bietet, einer der zentralen Vorteile für die Anwender. Dass die erste Million die schwerste ist, weiß auch Michael Volz: „Die erste Millionen gefertigter Anybus-Kommunikationsmodule hat zehn Jahre gedauert, bei der zweiten waren es nur noch fünf und die dritte Million wurde innerhalb von zwei Jahren erreicht."

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