Wachstum ABB erhöht Umsatzprognose für 2021

Autor / Redakteur: dpa / Katharina Juschkat

Nachdem die ersten drei Monate überraschend gut verliefen, hat ABB seine Umsatzprognose für das laufende Jahr erhöht.

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Markus Ochsner, Vorstandsvorsitzender von ABB, über die positive Umsatzprognose: „Besonders hervorzuheben ist die erfreuliche Entwicklung der Geschäftsbereiche Elektrifizierung und Antriebstechnik.“
Markus Ochsner, Vorstandsvorsitzender von ABB, über die positive Umsatzprognose: „Besonders hervorzuheben ist die erfreuliche Entwicklung der Geschäftsbereiche Elektrifizierung und Antriebstechnik.“
(Bild: ABB)

Der Industriekonzern ABB hat nach guten Geschäften in den ersten drei Monaten des Jahres seine Umsatzprognose erhöht. Der Umsatz soll im laufenden Jahr – bereinigt um Sondereffekte wie Wechselkursveränderungen – um mindestens fünf Prozent steigen, wie das Unternehmen am Donnerstag in Zürich mitteilte. Bisher hatte ABB ein Wachstum von drei bis fünf Prozent in Aussicht gestellt.

Umsatz und Ergebnis fielen besser aus als erwartet

Im ersten Quartal kletterte der Erlös vorläufigen Berechnungen zufolge auf vergleichbarer Basis um sieben Prozent auf 6,9 Milliarden US-Dollar (aktuell 5,77 Mrd Euro). Zudem zog die Profitabilität – gemessen am bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Unternehmenswerte – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 10,2 auf 13,5 Prozent an. Damit seien Umsatz und operatives Ergebnis besser ausgefallen als vom Unternehmen selbst und von Analysten erwartet, hieß es.

„Die vorläufigen Ergebnisse sind auf die unerwartet starke Marktentwicklung insbesondere in den letzten Märzwochen zurückzuführen, was hauptsächlich das kurzzyklische Geschäft betrifft“, hieß es in der Mitteilung. Die Nachfrage im ersten Quartal dürfte durch den kundenseitigen Aufbau von Lagerbeständen gestützt worden sein, der mit Engpässen in der Komponentenbeschaffung und steigenden Rohstoffpreisen in der Industrie zusammenhängt.

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