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AMA Innovationspreis 2012 And the winner is: Hochintegriertes Hall-Sensor ASIC für energieautarke Absolut-Geber

Redakteur: Sariana Kunze

Am ersten Messetag der Sensor+Test 2012 vergab der AMA Fachverband standesgemäß den AMA Innovationspreis. In diesem Jahr ging der mit 10.000 Euro dotierte Award an einen hochintegrierten Hall-Sensor ASIC für energieautarke Absolut-Geber vom IC-Haus. Auf der 30. Sensor+Test erwarten derzeit 550 Aussteller über 8.000 Besucher.

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AMA Innovationspreis 2012: v.l. Andreas Blug "Echtzeit-Regelsystem für das Laserschweißen", Miro Taphanel "Konfokal chromatischer Triangulationssensor (CCT-Sensor)", Dr.-Ing. Michal Bezdek "Ultraschall-Durchflussmessgerät mit Messung der Methankonzentration für Biogasanwendungen", Preisträger Dr. Steffen Klupsch "Hochintegriertes Hall-Sensor ASIC für energieautarke Absolut-Geber", Prof. Dr. Andreas Schütze,Juryvorsitzender AMA Innovationspreis, und Wolfgang Wiedemann, Vorstandsvorsitzender AMA Fachverband für Sensorik.
AMA Innovationspreis 2012: v.l. Andreas Blug "Echtzeit-Regelsystem für das Laserschweißen", Miro Taphanel "Konfokal chromatischer Triangulationssensor (CCT-Sensor)", Dr.-Ing. Michal Bezdek "Ultraschall-Durchflussmessgerät mit Messung der Methankonzentration für Biogasanwendungen", Preisträger Dr. Steffen Klupsch "Hochintegriertes Hall-Sensor ASIC für energieautarke Absolut-Geber", Prof. Dr. Andreas Schütze,Juryvorsitzender AMA Innovationspreis, und Wolfgang Wiedemann, Vorstandsvorsitzender AMA Fachverband für Sensorik.
(AMA)

Die gemeinsame Entwicklung von Dr. Steffen Klupsch, Ralf Burkard und Dr. Heiner Flocke (IC-Haus) sowie Dr. Thomas Theil (Mehnert & Theil Erfindergemeinschaft) überzeugte die Jury mit der energieunabhängigen Anwendung des hochintegrierten Hall-Sensor ASIC. Der Sensor kann sowohl die Energie, die für das Multiturn-Sensorsignal als auch für das Zählen und Speichern der Messsignal benötigt wird, aus der Bewegung des Antriebes erzeugen.

Neuer Rekord mit 75 Einreichungen

Absolut-Positionsgebersysteme werden bereits in vielen technischen Anwendungen verwendet, etwa im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobil- und in der Automatisierungstechnik. Bisher benötigten diese jedoch stets eine Anbindung an eine Stromversorgung oder eine wartungsintensive Pufferbatterie. In manchen Anwendungen der Automobiltechnik ist dies aus sicherheitstechnischen Gründen verboten, so dass in diesen Bereichen bisher anfälligere mechanische Lösungen eingesetzt werden mussten. Die prämierte Lösung setzt hier neue Maßstäbe.

„Ich diesem Jahr hatten wir mit 75 Einreichungen aus der ganzen Welt einen neuen Rekord an hochkarätigen Entwicklungen, die sich um den AMA Innovationspreis bewarben. Die wissenschaftlich überzeugende Lösung und der praktische Nutzen des Hall-Sensors für die Anwender ragte nach Meinung der Jury aus allen Einreichungen nochmals deutlich hervor", begründet der Juryvorsitzende Prof. Dr. Andreas Schütze von der Universität des Saarlandes die diesjährige Auswahl.

Mit nominiert waren

  • Echtzeit-Regelungssystem für das Laserschweißen :Felix Abt (Universität Stuttgart), Leonardo Nicolosi (Technische Universität Dresden) und Andreas Blug (Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik -IPM-), (Broschüre S.14)
  • Konfokal chromatischer Triangulationssesor (CCT-Sensor engl.): Miro Taphanel (Karlsruher Institut f. Techologie -KIT- und Fraunhofer Institut -IOSB-), (Broschüre S. 21)
  • Ultraschall-Durchflussmessgerät mit Messung der Methankonzentration für Biogasanwendungen: Dr.-Ing. Michal Bezdek, Pierre Ueberschlag, Oliver Brumberg, Andreas Berger (Endress+Hauser, Weil am Rhein), (Broschüre S. 40)

Die Bewerber-Broschüre zum AMA Innovationspreis

Der AMA Innovationspreis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert, das direkt an das Entwicklerteam vergeben wird und nicht an deren Unternehmen und Institute. Die wichtigsten Beurteilungskriterien für die Jury, die sich aus Vertretern von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Firmen zusammensetzt, sind der Grad der Innovation und der deutliche Anwendungsnutzen.

Bewerbungen für den AMA Innovationspreis 2013 sind ab September 2012 möglich, bewerben können sich Einzelpersonen oder Entwicklerteams aus Firmen und Instituten.

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