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Getriebemotor Antriebskonzepte und individueller Service

| Redakteur: Reinhard Kluger

Die Ettlinger Kunststoffmaschinen GmbH konzentriert sich auf Sonderlösungen für schwierig zu verarbeitende Kunststoffe sowie die Filtrierung von Polymerschmelzen. Kräftige Servomotoren kompensieren Schwankungen in der Drehzahl.

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Schmelzefilter Eco 2oo arbeiten je nach Material und Verschmutzung mit einem Systemdruck von bis zu 280 bar.
Schmelzefilter Eco 2oo arbeiten je nach Material und Verschmutzung mit einem Systemdruck von bis zu 280 bar.
(Ettlinger)

Vor gut 30 Jahren verließ die erste Spritzgießmaschine die Fertigung von Ettlinger. Seitdem hat das Unternehmen mit seinen innovativen Spritzgieß- und Sondermaschinen Maßstäbe gesetzt und mit seinen Schmelzefiltern dem Kunststoffverarbeitungsmarkt neue Impulse gegeben. In enger Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt und realisiert Ettlinger maßgeschneiderte Konzepte für den gesamten Spritzgießprozess.

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Seit über zehn Jahren beschäftigt sich Ettlinger auch mit der Filtrierung von Kunststoffen über kontinuierlich arbeitende Schmelzefilter und hat in diesem Bereich ein umfassendes Know-how aufgebaut.

Für gleichbleibende Filtrationsergebnisse bei der Schmelze ist ein zeitlich stabiler Prozessverlauf unabdingbar. So müssen schwankende Verschmutzungsgrade des Eingangsmaterials unter anderem durch die Regelung der Filtertrommel und der Austragswelle ausgeglichen werden, um den Prozess im optimalen Bereich zu fahren.

Zuverlässigkeit steht ganz oben

Mit den Schmelzefiltern betrat Ettlinger absolutes Neuland. Die Entwickler wussten, dass es beim Recycling nicht „die“ Polymerschmelze mit einheitlicher Viskosität und definierten Verunreinigungen und Beimischungen gibt. Daher waren die Betriebsbedingungen, denen die Filter standhalten mussten, nur ansatzweise klar. Belastbare Erfahrungswerte lagen nicht vor. Da Ettlinger immer großen Wert auf solide, zuverlässig arbeitende Maschinen gelegt hat, haben die Konstrukteure auch den Antrieb der Schmelzefilter dimensioniert. „Heute verfügen wir über eine solide Datenbasis,“ erklärt Ettlinger, „wir haben über zwölf Jahre Erfahrung mit den Filtern und in einem umfassenden Projekt über drei Jahre eine Vielzahl von Anlagendaten gesammelt, protokolliert und genau analysiert. Heute können wir auf verlässliche Daten für alle gängigen Anwendungen zurückgreifen.“ Dieses Know-how ist auch in die neue ECO-Baureihe und in die Weiterentwicklung der ERF-Baureihe eingeflossen.

Antriebsstrang optimiert

Aus Sicherheitsgründen hatten die Konstrukteure der ersten Schmelzefilter-Generation eigens ein Zwischengetriebe für den Trommelantrieb entwickelt, denn die anstehenden Momente waren nur in groben Umrissen bekannt. Aufbauend auf den heutigen Daten hat Ettlinger den Antriebsstrang der Trommelfilter optimiert und mit ausgesuchten Standardgetrieben und EZ- bzw. ED-Servomotoren von Stöber aufgebaut. Diese Lösungen arbeiten mit der gleichen Zuverlässigkeit wie die bisherige Variante mit Zwischengetriebe.

„Im betrieblichen Alltag spielen Antriebslösungen bei uns kaum eine Rolle,“ erklärt Thorsten Ettlinger, „einmal ausgelegt und angepasst werden sie von uns eingebaut und arbeiten zu unserer Zufriedenheit. Alle Komponenten, die Antriebsregler, die Motoren und Getriebe, laufen absolut zuverlässig, und wenn die Schmelzefilter beim Kunden aufgestellt sind, haben wir keine Ausfälle. Aber für uns sind die Beratung und die kompetente Begleitung bei jedem neuen Projekt enorm wichtig – hier wissen wir Stöber voll auf unserer Seite.“

Immer dieselben Ansprechpartner

Neben der ausführlichen Auslegungsberatung ist es das kompetente Team, mit dem der Antriebsspezialist bei dem Kunden punktet. „Wir haben immer dieselben Ansprechpartner, die unsere Konstruktionen kennen und uns von der Auslegung bis zur Inbetriebnahme und im Servicefall mit Rat und Tat zur Seite stehen“, stellt Thorsten Ettlinger zufrieden fest, „sie kennen sich überall aus, sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Bereich, und unterstützen uns von der Auslegung bis zur Inbetriebnahme. Für uns ist wichtig: Sie sind nicht nur in der Lage, die Antriebsregler zu parametrieren, sie können auch die Folgen dieser Eingriffe genau abschätzen. Und wenn bei der Inbetriebnahme einmal Änderungen oder ungeplante Ereignisse auftreten, sind sie imstande, diese vor Ort schnell zu lösen.“

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