Suchen

Rafi Bedienfeld aus einem Guss schirmt Touchscreens und kapazitive Bedienelemente vollständig ab

| Redakteur: Reinhard Kluger

Unempfindlich gegen Staub, Nässe und Temperaturschwankungen – mit seinem neuen Bedienfeldkonzept ist es Rafi gelungen, die Touch-Technologie aus der IT-Nische zu befreien und sie auch für raue Umgebungen zu erschließen.

Firmen zum Thema

Schützender Mantel: Glasscape vereint kapazitive Bedienelemente und Touchscreen unter einer durchgängigen Oberfläche
Schützender Mantel: Glasscape vereint kapazitive Bedienelemente und Touchscreen unter einer durchgängigen Oberfläche
( Archiv: Vogel Business Media )

Unter einer robusten, vollständig geschlossenen Oberfläche lassen sich entsprechend der jeweiligen Anwendung verschiedenste Bedien- und Anzeigeelemente für Steuerungen kombinieren. Ausführung und Design sind auf Ergonomie und Nutzerfreundlichkeit abgestellt; zugleich verlängern hohe Schutzarten die Haltbarkeit.

Berührungssensitive Touch-Oberflächen werden in einer begrenzten Zahl von Anwendungsbereichen eingesetzt, da sie empfindlich gegen mechanische Krafteinwirkung und widrige Umweltbedingungen sind. Als ein führender Spezialist für die Mensch-Maschine-Kommunikation erschließt jetzt Rafi mit einer besonders robusten Oberflächenarchitektur industrielle Anwendungsmöglichkeiten. Unter dem Namen Glasscape vereint die Technologie Bedienelemente, Touchscreen und Displays unter einer durchgängigen Oberfläche und in einem Gehäuse in einer übersichtlichen und ergonomischen Anordnung. Die Zuverlässigkeit und Industrietauglichkeit ist bereits erprobt. Tausende Bedieneinheiten aus diesem Programm befinden sich erfolgreich im Einsatz, u.a. in den Kaffeevollautomaten eines großen Herstellers, die in Bistros und Kantinen ihren Dienst versehen.

Bildergalerie

Technologievorteil nicht abnutzender Oberflächen

Heute werden in Bereichen mit hoher Staub-, Schmutz- oder Feuchtigkeitsentwicklung Folientastaturen verwendet. Allerdings können scharfe Gegenstände, Hitzeeinwirkung oder häufige Nutzung die Folien beschädigen – Nachteile, die bei der verwendeten Technologie entfallen, denn die geschlossene und völlig glatte Oberfläche lässt sich mit geringem Aufwand schnell und gründlich reinigen. Die Eingabefelder sind verschleißfrei. Die Langlebigkeit ist selbst in solchen Bereichen, in denen es zu einer starken Nutzung kommt und eine häufige Reinigung erforderlich ist, gesichert. Die Beschriftungen sowie das kundenspezifische Erscheinungsbild werden auf die Rückseite der Glasoberflächen aufgebracht. Diese lassen sich rückseitig beliebig bedrucken, bearbeiten, formen und gestalten. „Wir können das Material fräsen oder schneiden, ätzen, ritzen, polieren oder mattieren und nicht zuletzt wölben oder biegen. Ebenso können wir Bohrungen vornehmen, um beispielsweise Not-Aus-Schalter zu integrieren“, erklärt Lothar Seybold, Produktmanager bei Rafi. Alle grafischen Applikationen können im Sieb-, Digital- oder Tampondruck aufgebracht werden, es gibt keine Einschränkungen für Motive oder Beschriftungen. Seybold darüber: „Wie die Bedienung am Ende aussehen soll, liegt allein in der Entscheidung des Kunden. Er braucht sich mit seinen Vorstellungen eigentlich nur noch an seine Designabteilung zu wenden. Wir können grundsätzlich alle Vorgaben umsetzen.“

Taster und berührungslose Eingabefelder in einheitlichem Designkonzept

Glasscape-Bediensysteme lassen sich nach kundenspezifischen Vorgaben für jeden gewünschten Einsatzzweck herstellen. Sie sind für Steuerungsaufgaben jeder Größenordnung im Programm, ob als Bedienelement mit wenigen Eingabefeldern für Haushaltsgeräte oder mit Touchscreen und Tastenfeldern für komplexe Steuerungsanforderungen. Derart ausgestattet verbinden die Glaspaneels in neuartiger Weise Bedienung und Anzeige und bieten durch unmissverständliche Bedienführung ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit. Aber schon für einfache Anwendungen, bei denen Taster und Tastenfelder zur Bedienung ausreichen, stehen für die Eingabeelemente vielfältigste Gestaltungsmöglichkeiten zur Wahl. So lassen sich neben Tastern beispielsweise auch Slider in Form von Schiebe- und Drehregler integrieren. Für eine weitere Bedienvariante werden Sensoren verwendet, mit denen sich eine berührungslose, gestik-orientierte Steuerung realisieren lässt: Hier werden die Bewegungen der Hände von den Sensoren registriert und die Bewegungsmuster in entsprechende Steuerbefehle umgesetzt.

(ID:331519)