Stromversorgung

Bei der Stromüberwachung ist Modularität Trumpf

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Diagnose vor Ort oder über die Steuerung

Für Instandhaltungszwecke können Kanäle auch manuell ausgeschaltet werden. Die LED leuchtet dann dauerhaft rot und die Möglichkeit zum Ferneinschalten wird deaktiviert. Eine kanalgenaue Schaltfunktion über ein SPS-Signal macht es bei den Flex-Modulen möglich, Anlagenteile ohne zusätzliche Schütze, Relais oder Optokoppler ein- und auszuschalten. Mit dieser Lösung kann die Koppelebene ersetzt werden. Kurze Schaltfrequenzen (bis zu 10 Hz) können hier ebenso realisiert werden wie längere Zeiten. Die LED des beteiligten Kanals leuchtet währenddessen in orange. Das Stromüberwachungssystem kann kaskadiert aufgebaut werden. Das bedeutet: an einem Mico-Kanal mit einem Auslösestrom von mehr als 10 A kann eine weitere Mico-Pro-Station angeschlossen werden. Sind deren Kanäle ausnahmslos mit einem Auslösestrom von bis zu 10 A versehen, dann ist volle Selektivität gewährleistet und es lösen weiterhin akkurat die jeweils von Kurzschlüssen oder Überlasten betroffenen Kanäle aus. Vor allem bei Anwendungen mit einem dezentralen Schaltschrankkonzept ist das ein erheblicher Kosten- und Installationsvorteil; allein schon deshalb, weil kein zusätzliches Netzgerät benötigt wird. „Zur SPS IPC Drives starten wir mit 20 Varianten zwischen denen gewählt werden kann. Zudem launchen wir einen Variantenkonfigurator, so dass der Kunde sein Modul von uns so geliefert bekommt, wie er es braucht“, sagt Manuel Senk abschließend.

* *Alexander Hornauer, Manuel Senk, Produktmanager, Murrelektronik

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