Doppelsensor Berührungslose und sichere Ventilstellungs-Rückmeldung

Autor / Redakteur: Thomas Wirth / Ines Stotz

Hohe Prozesssicherheit durch Schutz vor Fehlbedienung und Ausfall von Anlagenkomponenten genießt hohe Priorität in der Prozesstechnik. Eine zentrale Rolle beim korrekten Dosieren und beim Mischen von Rezepturen spielen Ventile, Klappen und Kugelhähne. Für eine zuverlässige und verschleißfreie Detektion der aktuellen Ventilstellungen setzen sich vermehrt elektronische Stellungsrückmeldungen auf Basis des induktiven Wirkprinzips durch. Sie arbeiten berührungslos und visualisieren gleichzeitig die aktuelle Stellung über LEDs.

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Die Ventilstellungs-Rückmeldungen von Pepperl+Fuchs sind Outdoor-geeignet und auf den internationalen Markt ausgerichtet.
Die Ventilstellungs-Rückmeldungen von Pepperl+Fuchs sind Outdoor-geeignet und auf den internationalen Markt ausgerichtet.
(Bilder: Pepperl+Fuchs)

Effiziente Automatisierung ist nur möglich durch die richtige Kombination von Steuerung und Rückmeldung. Letzteres bedeutet, dass sowohl der Prozesssteuerung als auch dem Bedienpersonal möglichst zahlreiche Details über das Prozessgeschehen zur Verfügung stehen sollen. Die Rückmeldung von Ventilstellungen ist in diesem Sinne ein unverzichtbarer Bestandteil auf der sensorischen Seite der Anlagenkomponenten, egal ob die Armaturen manuell, elektrisch oder pneumatisch betätigt werden.

Elektronische Lösungen auf dem Vormarsch

Historisch bedingt, finden sich häufig noch mechanisch arbeitende Rückmeldungen, die in Abhängigkeit der Dreh- oder Hubbewegung zum Beispiel über Schaltnocken konventionelle Schaltelemente betätigen.

Der Trend jedoch führt heute zu berührungslosen und damit verschleißfreien Lösungen, die zuverlässig und langlebig sind.. Prädestiniert für solche sensorischen Aufgaben sind induktive Rückmelde-Systeme, insbesondere aufgrund ihrer Robustheit und Unempfindlikchkeit in rauen Industrieumgebungen mit Staub, Schmutz und Feuchtigkeit.

Schaltgenauigkeit und genau definierte Hysterese

Sobald eine metallische Fläche (Target) in das magnetische Feld eines induktiven Sensors eintaucht, wird das von der Auswerteelektronik erkannt und der Ausgang durchgeschaltet. Bei Schwenkantrieben genügen dazu einfache Metallfahnen, deren Endlagen man über induktive Sensoren berührungslos erfasst. Die Vorteile dieser elektronischen Lösung sind durch hohe Schaltgenauigkeit und eine genau definierte Hysterese charakterisiert.

LEDs zeigen Endschalter-Stellungen an

Zum reibungslosen Anschluss an das vorhandene Steuerungssystem stehen Varianten mit allen gebräuchlichen Anschlusslogiken bzw. Schnittstellen zur Verfügung. Darüber hinaus bieten durchdachte Ventilstellungs-Rückmeldesysteme zusätzlich die Möglichkeit, die Endschalter-Stellungen über LEDs anzuzeigen.

In Verbindung mit pneumatisch betätigten Schwenkantrieben findet man in der Praxis häufig Endschalter-Boxen. Bei ihnen ist die gesamte Funktionseinheit aus Targets und Sensorelementen in einem Gehäuse untergebracht, das mit der Antriebswelle über eine Wellenkupplung mit Verlängerung verbunden ist

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