Doppelsensor

Berührungslose und sichere Ventilstellungs-Rückmeldung

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„Offene Lösungen“ mit Doppelsensor

Einfacher aufgebaut sind die sogenannten „offenen Lösungen“ zur Ventilstellungsrückmeldung, wie sie der Sensorspezialist Pepperl+Fuchs schon seit den 1990er Jahren für verschiedene Anwendungsbereiche und Branchen anbietet. Sie bestehen aus einem Betätiger (Puck) und einem Doppelsensor und lassen sich aufgrund der mechanischen Standardisierung der Antriebe gemäß VDI/VDE 3845 (NAMUR-Befestigungsbohrungen) ohne weitere Hilfsmittel montieren. Während der Doppelsensor direkt auf dem Antriebsgehäuse befestigt wird, schiebt man den Puck lediglich auf die Antriebswelle und fixiert ihn entsprechend der aktuellen Ventilstellung.

Positionsrückmelder bei wenig Platz

Zur Familie der Positionsrückmelder des Mannheimer Herstellers gehören im Einzelnen die Baureihen F25, F31 und F31K sowie die aktuell neue Baureihe F31K2.

Die Vertreter der Baureihe F25 eignen sich gut für handbetätigte Armaturen und kommen überall dort zum Einsatz, wo nur wenig Einbauraum zur Verfügung steht. Durch die kreisförmig ausgeführte Sensorfläche mit zwei um 90° versetzt angeordneten aktiven Zonen verschmelzen Sensor und Betätiger zu einer sehr kompakten Funktionseinheit, die sich daher auch für den Einbau in Endschalter-Boxen eignet. Ausgangsseitig sind die Sensoren wahlweise in 4-Draht-Technik DC, 2x2-Draht-Technik DC und als NAMUR-Variante erhältlich. Eine Sicherheits-NAMUR-Variante (SN) für den Einsatz bis SIL3 mit entsprechendem Puck rundet das Portfolio ab.

Unterstützung zahlreicher Anschlussvarianten

Bei der Baureihe F31 sind die beiden induktiven Sensorelemente übereinander angeordnet. Zusammen mit Pucks verschiedener Größen ermöglicht dies eine flexiblere Anpassung derselben Sensor-Bauform an unterschiedliche Wellendurchmesser und -höhen. So deckt Pepperl+Fuchs mit nur zwei Puckgrößen alle Antriebsgrößen bis zu 90 mm Wellendurchmesser ab, wobei keine weiteren Hilfsmittel oder Montagezubehör erforderlich sind. Dieses Produktmerkmal ist bis heute einzigartig im Bereich der Ventilstellungsrückmeldungen.

Unterstützt werden neben allen AC- und DC-Endstufen auch NAMUR- und AS-Interface-Varianten. Es sind Ausführungen für Nicht-Ex- und Ex-Bereiche erhältlich, für die entsprechende Zulassungen vorliegen. Abgerundet wird das Sortiment durch Kabel- und Stecker-Zubehör für alle in der Branche üblichen Industriesteckverbindungen.

Um Verdrahtungsaufwand zu sparen, erlauben die F31-Geräte außerdem, das Steuerkabel für das Magnetventil über den Sensor zu führen.

Kompromisslos Outdoor-geeignet

Weiterhin steht den Anwendern die Baureihe F31K zur Verfügung, die dasselbe Sensorkonzept mit der Anschlusstechnik eines Klemmraumes verknüpft. Die robusten und dichten Ausführungen eignen sich sowohl für Innen- und Außeneinsatz.

Auch hier findet das bewährte Betätigerkonzept Verwendung, das jedoch zusätzlich durch ein neues Pucksystem mit besserer Fernsichtbarkeit der Ventilstellung erweitert wird. Schwerpunkte bei diesen Ventilstellungs-Rückmeldungen sind zum einen eine kompromisslose Outdoor-Funktionalität und zum anderen die Ausrichtung auf den internationalen Markt.

Die besonders robuste und dichte „house-in-housing“-Konstruktion in unterschiedlichen Gehäusematerialien wie elektrostatisch leitfähigen Kunststoffen oder Metall, unterstützt die hohen IP-Schutzarten IP66/67/69K und bietet Schutz gegen UV-Strahlung, Korrosion und extreme Temperaturen von -40 bis +75°C.

Gleichzeitig begegnet der Hersteller so den unterschiedlichen Anforderungen in den verschiedenen Märkten in Übersee. Für die Anschlüsse, Kabelverschraubungen und Conduits sind daher sowohl metrische als auch Zollgewinde verfügbar. Ein großer Klemmraum mit einer steckbaren Klemmenleiste vereinfacht den Umgang mit großen Kabelquerschnitten spürbar.

Der typische Kundenkreis für die neue Baureihe findet sich in der chemischen, petrochemischen, Öl- und Gas-Industrie, bei denen das Hauptaugenmerk auf Außenanlagen mit Ex-nA Zulassung für Zone 2/22 liegt. Die Vertreter der Baureihe sind zunächst in einer 4-Draht-DC-Variante und einer 2x2-Draht-Low-Power-DC-Ausführung lieferbar. Damit eignen sie sich zum Anschluss an alle bedeutenden Prozesssteuerungen und Leitsysteme der Branche.

* Thomas Wirth, Produktmanager Sensoren im Geschäftsbereich Fabrikautomation, Pepperl+ Fuchs

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