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CAN-Bridge verbindet CAN-Netzwerke

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Die CAN-Bridge von Systeme Helmholz koppelt zwei gleichartige oder unterschiedliche CAN-Netzwerke und kann dabei sowohl als Nachrichtenrepeater zur Vergrößerung der Netzwerkausdehnung arbeiten als auch unterschiedliche CAN-Netzwerke miteinander verbinden.

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( Systeme Helmholz )

Dabei ist es unerheblich, ob die CAN-Netzwerke unterschiedliche Baudraten haben oder mit unterschiedlichen Protokollen arbeiten, z.B. CANopen und ein proprietäres Protokoll.

Eine flexibel einstellbare Filterungslogik kann frei wählbare Identifier annehmen und auf das andere Netzwerk umsetzen. Die CAN-Nachrichten werden nach dem Store-Forward Prinzip an das jeweils andere Netzwerk weitergeleitet und wieder ausgesendet.

Netztopologie flexibel gestalten

So werden die CAN-Netzwerke sowohl physikalisch entkoppelt (galvanische Trennung) als auch die Busbelastung auf beiden Netzwerken reduziert. Die Netztopologie lässt sich flexibel gestalten, Stern- und Baumstrukturen können ebenso wie ausgedehnte Linienstrukturen realisiert werden.

Die Konfiguration erfolgt für einfache Anwendungen über die beiden Drehkodierschalter. Für komplexeren Anwendungen stellt die mitgelieferten Parametriersoftware die Filterung und Weiterleitung der CAN-Telegramme flexibel ein. Zur Verfügung stehen bis zu 256 Range-Filter und für Adressfilterung bis zu 4 Bitfilter. Die Konfiguration lässt sich über eine USB-Schnittstelle einspielen und auch wieder auslesen.

Die CAN-Bridge arbeitet sowohl im 11 Bit- als auch im 29 Bit-Modus und kommuniziert mit Baudraten von 10 KBaud bis zu 1 MBaud. Der Mikrocontroller arbeitet nach Herstellerangaben auch bei höchsten Datenraten und Busbelastungen ohne Verlust der Nachrichten. 5 LEDs signalisieren den Zustand des Gerätes und der angeschlossenen CAN-Netzwerke.

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