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Performance- und Verfügbarkeits-Monitoring Das sind die 5 Trends für Monitoring Tools

| Redakteur: Ines Stotz

Anwendungen aus den Bereichen IoT, Augmented und Virtual Reality sowie Machine Learning stellen neue Herausforderungen an das Monitoring.

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Connected Technology erfordert konstantes Monitoring, um das Funktionieren von Smart Devices ohne Fehler oder Verbindungsprobleme zu gewährleisten.
Connected Technology erfordert konstantes Monitoring, um das Funktionieren von Smart Devices ohne Fehler oder Verbindungsprobleme zu gewährleisten.
(Bild: gemeinfrei)

Internet of Things (IoT) war lange vor allem ein Schlagwort für visionäre Zukunftstechnologie, die jedoch im Alltag noch nicht viel Anwendung fand. Dass sich dies gerade ändert, kann man an ersten Projekten und Produkten rund um Smart City, Smart Home, Connected Car und Industrie 4.0 deutlich erkennen. Auch auf der diesjährigen CES zeigte sich diese Entwicklung, vor allem in den Bereichen Augmented Reality bzw. Virtual Reality, die in immer mehr Anwendungen Realität werden. In der IT setzt sich zudem die Cloud als Infrastruktur immer mehr durch und DevOps, die IT-Operations neu definieren, kommen verstärkt zum Einsatz.

„Gerade in einer derartigen Phase ist eine umfassende Kontrolle und Überwachung der IT-Infrastruktur und -Prozesse zwingend erforderlich“, fordert Tobias Dreyschultze, Senior Performance Engineer bei Catchpoint Systems. Er hat fünf Trends identifiziert, die sich aktuell im Performance- und Verfügbarkeits-Monitoring abzeichnen.

1. IoT im Auge behalten

„Aktuell lässt sich beobachten, wie Nutzer Smart Devices mit IoT-Anwendungen mehr und mehr in ihren Alltag integrieren. Von tragbaren Geräten bis hin zur Smart-Home-Installation für Zuhause: Entwickler in der IT-Industrie entdecken ständig neue Anwendungsgebiete – nicht nur für den Endverbraucher, sondern in einem noch viel stärkeren Ausmaß auch für die Industrie. Mit neuen Sensoren, einer Vernetzung der Produktionsmaschinen und gesteigerter Rechenleistung ist es möglich, Maschinendaten zu erfassen, zu analysieren und bessere Erkenntnisse aus ihnen zu schöpfen“, so Dreyschultze. „Diese Entwicklung bietet große Vorteile für Unternehmen, führt jedoch auch zu Fragen nach Messbarkeit und Zuverlässigkeit. Connected Technology erfordert konstantes Monitoring, um das Funktionieren von Smart Devices ohne Fehler oder Verbindungsprobleme zu gewährleisten.“

Monitoring Tools müssen hierfür stets aktuell sein und in Echtzeit Daten liefern, um den komplexen Netzwerken gerecht werden zu können. IoT-Geräte benutzen zahlreiche Sensoren, um Daten zu sammeln, die zu riesigen Datenspeichern geleitet werden, was eine hohe Bandbreite bedingt. Monitoring Tools sollten beispielsweise Fehler unmittelbar erkennen und Administratoren alarmieren können, sobald Anomalien bei der Ressourcenauslastung auftreten, die diese Verbindung gefährden könnten. Das ganze Potenzial von IoT kann nur dann ausgeschöpft werden, wenn durchgehend die richtigen Programme zum Einsatz kommen, um mögliche Ursachen für Verzögerungen, Ausfälle oder Fehler zu überwachen, zu analysieren und Maßnahmen anzuwenden. Misst man diesem Punkt nicht genug Bedeutung bei, wird das zu einem großen Hindernis beim weiteren Vormarsch von IoT werden.

2. Datenanalysen: tiefgehend und vorhersagend

Anwendungen und ihre Verbindungen werden immer komplexer und vereinen immer mehr unterschiedliche Komponenten wie CDN Provider, DNS Provider, 3rd Party Provider und vieles mehr. Jede dieser Komponenten ist notwendig für das digitale Gesamterlebnis. Ein Fehler bei nur einer dieser Komponenten kann die gesamte Struktur und letztendlich das Unternehmen beeinträchtigen. Moderne Monitoring Tools generieren Gigabyte um Gigabyte an Monitoring-Daten. Die Fehlersuche innerhalb dieser Daten kann sehr aufwändig sein und um Unregelmäßigkeiten zu finden, muss der gesamte verfügbare Datensatz in Echtzeit untersucht werden können.

Aktuelle Monitoring Tools können bereits vergleichbare Datensätze von unterschiedlichen Netzwerkkomponenten über verschiedene Zeitspannen liefern, die alle in einem einzigen Dashboard zusammengefasst sind – dies gibt dem Nutzer einen umfassenden Einblick in den gesamten Netzwerkaufbau. Tiefgehende Analysen der Leistungsdaten helfen dabei, zukünftige Fehler vorauszusagen. Der Nutzer ist so mit den notwendigen Tools ausgestattet, um verschiedene Fehlerszenarien bewältigen zu können.

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