Suchen

ZVEI Deutsche Elektroindustrie erholt sich langsam

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Die Corona-Krise hat die deutsche Elektroindustrie in den vergangenen Monaten hart getroffen. Erste Lockerungen der Schutzmaßnahmen brachten noch im Mai heftige Verluste für die Branche. Doch das sich verbessernde Geschäftsklima gibt Hoffnung.

Firmen zum Thema

„Die Stimmungsindikatoren für Juni lassen hoffen, dass wir die Talsohle nun aber durchschritten haben könnten“, sagt Dr. Gunther Kegel, designierter ZVEI-Präsident, anlässlich der Hannover Messe Digital Days.
„Die Stimmungsindikatoren für Juni lassen hoffen, dass wir die Talsohle nun aber durchschritten haben könnten“, sagt Dr. Gunther Kegel, designierter ZVEI-Präsident, anlässlich der Hannover Messe Digital Days.
(Bild: ZVEI)

Es geht wieder aufwärts in der deutschen Elektroindustrie – auch wenn die Schritte erstmal klein seien, wie Dr. Gunther Kegel, designierter ZVEI-Präsident, anlässlich der Hannover Messe Digital Days, verkündet. So hätten die Unternehmen der deutschen Elektroindustrie zuletzt ihre Produktionspläne aufwärts revidiert. Hier stieg der Saldo aus Firmen, die in den nächsten drei Monaten mehr beziehungsweise weniger herstellen wollen, im Juni von minus 38 auf nunmehr minus zehn Zähler. „Um es klar zu sagen: Wir befinden uns immer noch deutlich unter den Vorjahreswerten. Aber auch kleine Schritte bringen uns voran“, kommentiert Kegel mit Blick auf die kommenden Monate.

Nachfrage aus China spürbar verbessert

Auch die allgemeinen Geschäftserwartungen in der Branche verbesserten sich weiter. Während für Deutschland und die Eurozone eine Erholung absehbar ist, steht der Tiefpunkt in den USA noch aus. Die Nachfrage aus China hingegen hat sich bereits spürbar verbessert. So haben die Exporte hierhin schon im April um knapp 18 Prozent gegenüber Vorjahr zulegen können.

Wichtig für eine weitere positive wirtschaftliche Entwicklung sei vor allem auch die Leistungsschau der Unternehmen. „Es ist richtig, über den Sommer keine Präsenzmessen stattfinden zu lassen. Dennoch: Messen sind gerade in Krisenzeiten von hoher Bedeutung“, so Kegel. „Sie sind Plattform für Innovationen und Impulsgeber für die Zukunft ganzer Branchen. Die Hannover Messe ist für die Elektroindustrie das Schaufenster zur Welt.“

Die vielfältigen digitalen Alternativen der Messegesellschaften seien zwar wichtig, könnten den persönlichen Austausch aber nicht ersetzen. „Als langjähriger Partner der Hannover Messe setzt der ZVEI darauf, dass es 2021 wieder ein Treffen in Hannover geben wird“, so Kegel abschließend.

Auf virtuellen Wegen gegen die Corona-Krise

Angesichts der jüngsten Entwicklungen rund um das Coronavirus werden reihenweise Veranstaltungen abgesagt oder verschoben. Digitalen Plattformen, die diese Entwicklung kompensieren können, kann die Zukunft gehören. Die Vogel Communications Group präsentiert mit „Industrial Generation Network“ eine Lösung für Professionals in der Industrie. Die Plattform ermöglicht als digitale Ergänzung eine umfassende Vernetzung: Digitale Begegnung und Kontaktanbahnung sowie Produktpräsentation und thematischer Austausch stehen im Zentrum. Tools wie Terminvereinbarung und Videokonferenzen ermöglichen es Professionals, sich zu vernetzen, Termine zu vereinbaren und nah an der jeweiligen Branche zu recherchieren. Damit ersetzt die Plattform die aktuell stark eingeschränkte Face-to-Face-Kommunikation vor allem auf Messen.

Wie kann die Plattform mir helfen?

(ID:46715019)