Hyperloop

Die grüne Alternative: Europas erster Hyperloop

| Redakteur: Thomas Kuther

So soll er aussehen: der erste Hyperloop Europas.
So soll er aussehen: der erste Hyperloop Europas. (Bild: Hardt Hyperloop)

Das Start-up Hardt Hyperloop hat die zweijährige Testphase für Europas ersten Hyperloop gerade erfolgreich abgeschlossen.

Bei einer großen Enthüllungsveranstaltung präsentierte das von EIT Inno-Energy geförderte Start-up Hardt Hyperloop die HLS-Technologie (Hyperloop Lane Switch). Dank dieser Spurwechseltechnologie können Hyperloop-Kapseln ohne zusätzliche oder bewegliche Komponenten die Spur wechseln. So können die Beförderungskapseln das Netz befahren oder es verlassen, ihre hohe Geschwindigkeit beibehalten und mühelos die Route ändern. Mit dem erfolgreichen Abschluss der HLS-Versuche endet die Testphase und beginnt zugleich ein weitaus größeres Testprojekt: das Europäische Hyperloop-Programm.

In der ersten Testphase wurden grundlegende Hyperloop-Technologien ausgewertet: magnetisches Schweben, Niederdruckumgebungen, Antriebssystem, Simulation von Fracht- und Passagierbeförderung, Spurwechsel usw.

Anlässlich der Feierlichkeiten erklärte Jacob Ruiter, CEO von Inno-Energy Benelux: „Der Abschluss der Tests ist ein Meilenstein für die gesamte Hyperloop-Technologie. Ist diese Technologie erst einmal marktreif, wird sich unsere Art der Fortbewegung grundlegend verändern. Es gibt dann eine nachhaltige Alternative zu Kurzstreckenflügen, zudem wird das Reisen schneller gehen als mit dem Auto oder dem Zug.“

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„Wir sind sehr stolz darauf, Hardt Hyperloop zu unterstützen, und werden auch in Zukunft eng mit dem Konsortium zusammenarbeiten, um die Technologie möglichst schnell auf den Markt zu bringen.“

Sascha Lamme, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Hardt Hyperloop, fügt hinzu: „Wir streben stets nach einer Beförderungsmethode, die mit möglichst wenig Energie größtmögliche Ergebnisse liefert. Mit unserem innovativen Spurwechselmechanismus sind wir diesem Ziel wieder ein ganzes Stück nähergekommen.“

Das Europäische Hyperloop-Programm

In der nächsten Phase der Hyperloop-Entwicklung soll eine 3 km lange Strecke gebaut werden, auf der kooperierende Hyperloop-Unternehmen ihre Kapseln bei Hochgeschwindigkeit testen können. Diese Phase bildet außerdem die Grundlage für eine standardisierte europäische Hyperloop-Infrastruktur und -Technologie.

Fortschritte durch Partnerschaften

Die erste Testphase wurde durch die enge Zusammenarbeit von Hardt Hyperloop und seinen internationalen Partnern ermöglicht, darunter Tata Steel, die niederländischen Unternehmen Royal Bam Group und Goudsmit, die deutschen Firmen Busch und Continental, die italienische Prysmian Group sowie das schweizerisch-schwedische ABB. „Es ist toll, dass sich unser Partnernetz mittlerweile über den ganzen Kontinent erstreckt. So leben wir die europäische Identität – und mit dem Europäischen Hyperloop-Programm gehen wir sogar noch weiter“, freut sich Tim Houter, CEO von Hardt Hyperloop. Neben der Zusammenarbeit mit seinen Partnern profitiert Hardt auch von Investitionen durch EU-Organisationen, insbesondere Inno-Energy – den Motor der EU für nachhaltige Energien in Europa, der vom EIT und der Europäischen Union unterstützt wird.

Dieser Beitrag ist zuerst auf dem Portal unserer Schwesternmarke Next Mobility erschienen.

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