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Profibus Nutzerorganisation e.V Digitale Kommunikation in der Prozessautomatisierung vereinfachen

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die Profibus Nutzerorganisation e.V. PNO und die Namur e.V. haben bei einem Symposium den Einsatz von Ethernet in der Prozessindustrie erörtert. Aus den Ergebnissen wollen die Experten ein digitales Kommunikationssystem der nächsten Generation entwickeln.

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Bei dem Symposium der PNO und Namur bewerteten die Experten Anforderungen an ein Ethernet-Kommunikationssystem für die Prozessautomatisierung.
Bei dem Symposium der PNO und Namur bewerteten die Experten Anforderungen an ein Ethernet-Kommunikationssystem für die Prozessautomatisierung.
(Bild: gemeinfrei, pixabay.com / CC0 )

Die Profibus Nutzerorganisation e.V. PNO und die Namur e.V. haben bei einem Symposium den Einsatz von Ethernet in der Prozessindustrie erörtert. Ziel der Veranstaltung war, Anforderungen an ein Ethernet-Kommunikationssystem für die Prozessautomatisierung zu bewerten, diese abzustimmen und zu priorisieren. Die Diskussionsergebnisse der Spezialisten von System- und Geräteherstellern mit Anwenderexperten fließen in ein Positionspapier des „Namur Arbeitskreises 2.6 Feldbus” ein. Das soll als Basis dienen, um ein digitales Kommunikationssystem der nächsten Generation zu entwickeln. Dabei wollen die Experten bisherige Erfahrungen mit bestehenden Feldbussystemen sowie zukünftig geforderte Eigenschaften berücksichtigen.

In jeder Phase des Lebenszyklus einer Anlage müssen digitale Bussysteme wichtige Anforderungen erfüllen und sind der analogen Kommunikation dabei bei Qualität, Kosten und Geschwindigkeit überlegen. Beim Blick in großflächige, moderne Prozessanlagen fällt jedoch auf, dass das dort aus heutiger Sicht nicht durchgängig der Fall ist. Grund ist die hohe Komplexität, die der Anwender häufig empfindet. Mit der nächsten Generation soll die Handhabung der digitalen Kommunikation in umfangreichen Anlagen vereinfacht werden.

„Besondere Herausforderung für digitale und vernetzte Kommunikation

Der Leiter des Namur Arbeitsfeldes 2 „Prozess- und Betriebsführungssysteme“, Michael Pelz von Clariant, erklärt: „Die enge Zusammenarbeit zwischen Hersteller- und Anwenderorganisationen in der frühen Phase einer neuen Technologie setzt Potential für Synergien frei. Das bietet die beste Chance, eine neue Technologie einerseits kostengünstig in den Produkten der Anbieter und andererseits effizient in den Anlagen der Anwender einzuführen.“

Dr. Peter Wenzel, Geschäftsführer der PNO, sieht in den Besonderheiten der Prozessindustrie wie lange Anlagenlaufzeiten und damit verbundene lange Nutzung der PLT- und Feldgerätetechnik oder hohe Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit, „besondere Herausforderungen für digitale und vernetzte Kommunikationsstrukturen.” Er führt weiter aus: „Eine erfolgreiche Einführung eines Kommunikationssystems auf Ethernet-Basis bedarf daher einer frühzeitigen Abstimmung der Anforderungen mit den Anwendern. Die Experten der PNO stellen sich gerne dieser Aufgabe und freuen sich auf eine intensive und gute Zusammenarbeit mit den Experten der Namur.“

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