Energiemanagement
Warum KI-gesteuerte Netzoptimierung nötig ist 

Ein Gastkommentar von Clifford Ondieki* 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Dezentrale, erneuerbare Energien machen das Stromnetz komplex. KI-gesteuertes Netzmanagement wird daher unerlässlich – erfordert aber explizit ausgebildete Ingenieure und eine starke Branchenzusammenarbeit.

Es stellt sich die Frage, wie die schnell wachsende Nachfrage an Energie und neue Technologien mit der bereits vorhandenen Infrastruktur in Einklang gebracht werden können. (Bild:  © AshrafulIslam – stock.adobe.com)
Es stellt sich die Frage, wie die schnell wachsende Nachfrage an Energie und neue Technologien mit der bereits vorhandenen Infrastruktur in Einklang gebracht werden können.
(Bild: © AshrafulIslam – stock.adobe.com)

Laut dem Energie-Thinktank Ember wurden im Jahr 2025, 59 Prozent des Stroms in Deutschland aus sauberen Quellen erzeugt, wobei allein Wind und Solarenergie einen Anteil von 45 Prozent ausmachten. Dieser grundlegende Wandel von einer zentralisierten, fossilen Energieerzeugung hin zu dezentralen und wetterabhängigen erneuerbaren Energien erhöht die Komplexität und Dringlichkeit eines modernen Netzmanagements. In diesem dynamischen Umfeld ist ein KI-gesteuertes Netzmanagement unerlässlich.