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Vision-Sensor Echtfarbverarbeitung hält Einzug in den Smart Vision Bereich

| Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Kristallklare Bilder und einfachste Bedienung verspricht Omron mit seinem neuentwickelten Vision-Sensor. Er bietet Echtfarbverarbeitung mit über 16 Millionen Farben. Mit leistungsfähigen Verarbeitungstools ist auch bei anspruchsvollen Objekten eine hervorragende Bildauswertung erreichbar.

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Der FQ Vision-Sensor von Omron verfügt serienmäßig über HDR-Technologie, Echtfarbverarbeitung mit über 16 Mio. Farben sowie High-Power-LEDs für kristallklare Bilder
Der FQ Vision-Sensor von Omron verfügt serienmäßig über HDR-Technologie, Echtfarbverarbeitung mit über 16 Mio. Farben sowie High-Power-LEDs für kristallklare Bilder
( Archiv: Vogel Business Media )

„Die FQ-Plattform definiert eine neue Ära im Smart-Vision-Bereich“, sagt Roman Vracko, Product Marketing Manager Sensing & Vision bei Omron und erläutert die Gründe: „Der FQ Vision-Sensor von Omron ist der erste Vision-Sensor mit Echtfarbverarbeitung. Das bedeutet, die aufgenommenen Bilder werden nicht auf 256 Graustufen reduziert sondern die Algorithmen arbeiten auf dem vollen Farbbild mit bis zu 16,77 Mio. Farben. Durch diese Technologie alleine lassen sich bereits Anwendungen stabiler umsetzen.“

Zudem hat der Sensor HDR-Technologie implementiert, was normalerweise nur bei komplexeren Bildverarbeitungssystemen in der oberen Preisklasse zu finden ist. HDR (High Dynamic Range) vergrößert den Helligkeitsbereich des Sensors um das 16-fache und stellt somit dunkle unterbelichtete und helle überbelichtete Bereiche in einem Bild optimal dar. „Zusammen mit dem Polarisationsfilter werden somit klarere und reflektionsärmere Bilder als mit jedem bisher auf dem Markt befindlichen Vision-Sensor erzielt“, erklärt Roman Vracko. Ein bedeutender Punkt, denn ein klares Bild ist das wichtigste in der Bildverarbeitung - die besten Algorithmen können auf einem schlecht aufgenommenen Bild keine guten Ergebnisse liefern. „Diese Merkmale machen den FQ zu einem Vorreiter im Smart-Vision-Bereich“, ist der Experte überzeugt.

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Vorreiter bei den Vision-Sensoren

Bereits 1998 hat Omron den ersten Vision-Sensor auf den Markt gebracht und damit den Weg in eine neue Sensortechnologie beschritten. Seitdem haben sich die Anforderungen an Vision-Sensoren stark gewandelt. „Ein Vision-Sensor muss heute Aufgaben bewältigen, die schon an ein Bildverarbeitungssystem heranreichen. Die Grenze zwischen Sensor und System wird immer verschwommener. Der Markt wird sich in Zukunft immer schneller wandeln, Nischenmärkte mit speziellen Anforderungen an Vision-Sensoren entstehen“, prognostiziert Roman Vracko. Somit bringt das Unternehmen jetzt mit dem FQ die dritte Generation auf den Markt und stellt sich damit schon auf die zukünftigen Anforderungen ein.

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