Im Zuge der Digitalisierung ist es nur logisch, Sicherheitssteuerungen nicht mehr isoliert zu betrachten. Durch das neue Angebot von Plug-Ins erweitert sich der Funktionsumfang der Sicherheitssteuerungen von Hima deutlich.
Mit dem neuen Plug-In-Konzept eröffnen sich Anwendern von SILworx eine Bandbreite neuer Funktionalitäten.
(Bild: Hima Paul Hildebrandt GmbH)
Zeit ist Geld. Dies gilt auch beim Bau neuer Anlagen im Rahmen von sicherheitsgerichteten Automatisierungslösungen. Deshalb liegt neben der Sicherheit ein weiterer Fokus auf der Entwicklung von Tools, die ein effizientes Planen und Programmieren von sicherheitsgerichteten Steuerungen ermöglichen.
Systematische Fehler vermeiden
Mit SILworx, einem vollintegrierten, sicherheitsbezogenen Konfigurations-, Programmier- und Diagnose-Tool, lassen sich alle Steuerungen von Hima sowie Remote-I/O-Systeme effizient programmieren und konfigurieren. Auch die Fehlerdiagnose läuft über dieselbe intuitive Benutzeroberfläche. Durch den Einsatz des Tools lassen sich in der Anwendungsentwicklung systematische Fehler vermeiden. Das wiederum beschleunigt das Engineering. Anwender können das Sicherheitssystem früher in Betrieb nehmen und schneller und flexibler an neue Anforderungen anpassen. Bisher fokussierte sich das Tool auf die Kernfunktionen, die für Konfiguration, Programmierung und den Betrieb von Sicherheitssystemen erforderlich sind. Die eigene Sicherheitszertifizierung des Tools spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie wird nun in ihrem Funktionsumfang deutlich erweitert.
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Sicherheit und Flexibilität
Um in Verbindung mit den zertifizierten Sicherheitssteuerungen von Hima IEC-61511-konforme sicherheitsgerichtete Automatisierungslösungen erstellen zu können, verfügt das Engineering Tool SILworx ebenfalls über eine Zertifizierung nach IEC 61508. Dies hat jedoch auch eine Schattenseite. Denn damit die Zertifizierung vergeben werden kann, müssen alle Änderungen am Entwicklungstool zuerst von der Zulassungsstelle geprüft und zertifiziert werden. Das geht nicht von heute auf morgen. Die zugehörigen Prüf- und Zulassungsprozesse verlängern die Entwicklungszeiten. Das Implementieren neuer Funktionalitäten bremst dann häufig die Gesamtentwicklung aus. Daher wurde eine alternative Lösung entwickelt.
Der neue Ansatz sieht eine modulare Herangehensweise vor. Dabei sind nicht alle Funktionalitäten sicherheitsrelevant und erfordern ein entsprechendes Zertifikat. Künftig werden daher SILworx-Core- und SILworx-i4.0-Features getrennt betrachtet. Die Core Funktionen bekommen nach wie vor alle Sicherheitszertifikate, während Plug-Ins diese Zertifikate nicht benötigen. Die neue Version des Programmierungstools bietet eine Schnittstelle, über die sich verschiedene (nicht sichere) Plug-Ins wie Skripte, Programme oder Funktionen integrieren lassen. Damit lässt sich das Engineering-Tool sehr flexibel an die Anwenderbedürfnisse anpassen. Für typische Anwendungsfälle bietet Anbieter von smarten Automatisierungslösungen für funktionale Sicherheit vorgefertigte Plug-Ins an. Die Schnittstellen sind auch offen für Anwender mit individuellen Anforderungen, die eigene Plug-Ins entwickeln und nutzen möchten.
Sicherheitssteuerungen als Teil des Ganzen
In diesem Jahr wird die neue SILworx-Version mit der entsprechenden Schnittstelle, um nicht sicherheitsrelevante Plug-Ins ins eigene Automatisierungsprojekt zu integrieren, erweitert. Verschiedene Plug-Ins werden nach und nach dazu kommen. Geplant sind zum Beispiel die Plug-Ins External Communication Configurator, Digital Inventory Manager und Digitalized Engineering. Letzteres soll dabei helfen, den gesamten Engineering Prozess zu digitalisieren, von der Spezifikation über die Programmierung bis hin zu den notwendigen Prüfungen. Zunehmender Personalmangel gepaart mit steigendem Zeitdruck erfordert immer mehr automatisierte Vorgehensweisen in der Anlagenentwicklung. Diesem Problem kann dieses Plug-In begegnen.
Um geltende Sicherheitsvorschriften zuverlässig einhalten zu können, gilt es auch, den Lebenszyklus der funktionalen Sicherheit immer stärker zu digitalisieren. Bislang wird in diesen Bereich noch viel mit PDF- Dokumenten, Excel-Listen oder gar Papierplänen gearbeitet. Hier setzt das Plug-In Safety-Lifecycle-Management an und digitalisiert diesen Prozess durchgängig. Das optimiert die Abläufe und reduziert die Kosten der funktionalen Sicherheit. Ein anders Plug-In begegnet einem weiteren aktuellen Trend auf dem Markt, dem modularen Anlagenbau. Hier ist die Schnittstellenbeschreibung Module Type Package (MTP) das Schlagwort, das derzeit in der Branche immer wieder fällt. MTP ermöglicht eine effiziente Integration einzelner Komponenten verschiedener Automatisierungssysteme mithilfe der standard- und herstellerunabhängigen Beschreibung von Prozessmodulen. Das Plug-In MTP- Generator hilft bei der Entwicklung solcher Module Type Packages nach VDI/VDE/Namur 2658.
Stand: 08.12.2025
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