Friedrichstadt-Palast

Ende einer technischen Ära – aufwändiger Umbau der riesigen Trafostation aus der DDR-Bauzeit

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Die Hüter des Palastes

Wie zwei Felse in der Brandung hüten Elektrotechnik-Chef Andreas Horn und Elektriker Paul Karlsch nicht ohne Stolz die riesige Trafostation aus der DDR-Bauzeit. Insgesamt 58 Jahre (28 + 30) sind die beiden nunmehr am Friedrichstadt-Palast tätig und behalten in der verwirrenden Schaltervielfalt den Durchblick. Paul Karlsch zog vor der Eröffnung auch einen Großteil der mehr als 100 Kilometer umfassenden Kabelorgie mit ein.

Zuverlässige Technik aus DDR-Tagen. Das Schutzrelais unterschied den Fehlerfall vom Normalbetrieb. Im Notfall trennte der Leistungsschalter das fehlerhafte Netzsegment vom restlichen Versorgungsnetz. So blieb der Friedrichstadt-Palast vor den Auswirkungen des Fehlers geschützt.

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Fallklappenrelais zeigten Störungen an

Schraube locker? Keinesfalls. So unschuldig die rosafarbenen Keramikteile aussehen, so komplex waren ihre Aufgaben. Sie hielten den Laden zusammen und stellten die Spannung für unzählige Anzeigeelemente in den Katakomben des Friedrichstadt-Palastes bereit.

Insgesamt 50 Fallklappen-Relais zeigten Störungen an und änderten ihre sonst weiß-farbenen Zacken im Notfall in rot. Wurde der Fehler behoben, so wurden die Zacken wieder weiß, blieb er bestehen, so blieb er bis zur Fehlerbehebung schwarz. Schwarz-weiß-Denken mal

anders!

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