RFID-System Erfolgskonzept für RFID: jetzt auch über Ethercat

Redakteur: Ines Stotz

Heute müssen in der Fertigung zahlreiche Produktvarianten effizient und flexibel gefertigt werden, gleichzeitig die Prozesse automatisiert ablaufen - und transparent in einer Leitebene abgebildet werden. Für diese Aufgaben prädestiniert sind modular und flexibel aufgebaute RFID-Systeme: Sie lassen sich überall installieren und decken alle RFID-Frequenzen ab.

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Das flexible und modulare Ident-Control System von Pepperl+Fuchs lässt sich auf die jeweiligen Applikationen maßschneidern.
Das flexible und modulare Ident-Control System von Pepperl+Fuchs lässt sich auf die jeweiligen Applikationen maßschneidern.
(Bild: Pepprl+Fuchs)

„Viele Anwender aus der Fördertechnik, der Automobilfertigung und der Intralogistik sehen im Ident-Control Konzept von Pepperl+Fuchs ihre Wünsche am besten erfüllt, weil die Modularität und übergreifende Befehlsstruktur die Anwendung der RFID-Technik maßgeblich vereinfacht“, erklärt Dr. Konrad Kern, Produktmanager Systeme im Geschäftsbereich Fabrikautomation bei Pepperl+Fuchs.

Die Vielfalt an Feldbuslösungen ermöglicht den Anwendern die weltweite Standardisierung und den Einsatz verschiedenster SPS-Steuerungen. Weil an ein und dieselbe Ident-Control Auswerteeinheit sowohl LF, HF als auch UHF Schreib-/Leseköpfe angeschlossen werden können, lässt sich das System perfekt auf die jeweiligen Applikationen maßschneidern.

„So werden steigende Anforderungen durch Variantenvielfalt und kurze Durchlaufzeiten mit RFID spielend gelöst – bis hin zur just in time Fertigung in der Automobilindustrie. Modularität, Flexibilität und Investitionssicherheit werden bei Pepperl+Fuchs groß geschrieben“, stellt Dr. Kern klar.

Schneller Datenzyklus per Ethercat

„Durch die neue Ethercat-Schnittstelle können unsere RFID-Systeme beispielsweise direkt an Beckhoff-Steuerungen angebunden werden. Mittels der schnellen Kommunikation mit großem Datenbereich lassen sich so bis zu 256 Byte Daten pro Zyklus zur Steuerung befördern“, beschreibt der Produktmanager.

Eine parallele Diagnoseschnittstelle ermöglicht auch im laufenden Betrieb die Abfrage von Geräteeigenschaften und den Status der Komponenten. Die Gerätestammdaten können einfach in Form einer ESI-Datei in der Steuerung zur Parametrierung hinterlegt werden.

Ident-Control Compact mit pfiffigem EMV Konzept

Die meisten RFID-Anwendungen benötigen ein bis zwei Leseköpfe und dafür ist die Ident-Control Compact von Pepperl+Fuchs wie maßgeschneidert. „Der besondere Vorteil liegt aber im ausgefeilten EMV Konzept“, sagt der Experte. Das Metallgehäuse hilft aber nicht nur bei der EMV, sondern ist auch in robuster Ausführung für die Feldmontage in IP67 geeignet.

Die kostenfrei erhältliche RFID-Control Software ermöglicht weitere Diagnose und Parametrierfunktionen.

„So lässt sich schon heute einfach eine zuverlässige Logistik, ein optimierte Warenprozesskette oder eine sichere Variantenfertigung aufbauen. RFID hebt sich vor allem durch die robusten Datenträger und die zusätzlich verfügbare Schreibfunktion von Barcode und 2D Code-Lösungen ab. Außerdem sind RFID Leseköpfe langlebig, da sie auf einem induktiven Prinzip aufgebaut sind und keine beweglichen Teile haben“, fasst Dr. Kern zusammen.

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