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Erste Stiftungsprofessur an der Hochschule Ravensburg-Weingarten

02.07.2009 | Redakteur: Sariana Kunze

Nach der Unterzeichung des Vertrags (v.l.n.r.) Prorektor Prof. Dr. Michael Pfeffer, Rektor Prof. Dr. Thomas Spägele, Martin Buck, ifm Geschäftsführer sowie Steffen Fischer, ifm Personalleiter.
Nach der Unterzeichung des Vertrags (v.l.n.r.) Prorektor Prof. Dr. Michael Pfeffer, Rektor Prof. Dr. Thomas Spägele, Martin Buck, ifm Geschäftsführer sowie Steffen Fischer, ifm Personalleiter.

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Die ifm electronic ermöglicht der Hochschule Ravensburg-Weingarten eine Stiftungsprofessur ab März 2010.

„Wir glauben an die Zeit nach der Krise, deshalb müssen wir für die Zukunft schon jetzt die Weichen stellen und in die Forschung investiere“, sagte Martin Buck, Geschäftsführer ifm.

Sowohl für die ifm als auch die Hochschule Ravensburg-Weingarten spielt diese Kooperation eine große Rolle. Aufgrund dessen traf die Geschäftsleitung der ifm bereits vor zwei Jahren, zu Beginn der Zusammenarbeit, die Entscheidung, eine Stiftungsprofessur an der Hochschule einzurichten. Für Rektor Prof. Dr. Thomas Spägele ist die Stiftungsprofessur ein „Beweis unserer Forschungsstärke“ und er verspricht sich viel von der Verzahnung von Industrie und Hochschule. Dies sei fruchtbringend für die ganze Region Bodensee-Oberschwaben.

Für zehn Jahre finanziert

Die vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft geförderte Professur ist auf zehn Jahre finanziert. Der Stifterverband selbst bezuschusst den Lehrstuhl mit 100.000 Euro, die ifm electronic unterstützt ihn für einen Zeitraum von zehn Jahren.

Lehren und Forschen wird der ifm-Professor im Masterstudiengang Optische Systemtechnik. Auch eine wissenschaftliche Assistentenstelle plus Laborausstattung beinhaltet die Finanzierung. „ifm hat großes Interesse daran, dass optische Messtechnik in Forschung und Lehre verankert werden“, sagte Steffen Fischer, Personalleiter und Prokurist bei ifm.

Vorteile sind erkennbar

Seit einem Jahrzehnt arbeiten Wissenschaftler an einer dreidimensionalen Kameramesstechnik, seit vier Jahren sind industrielle Produkte auf dem Markt. Weltweit haben in diesem Bereich nur wenige Unternehmen Erfahrung. Der 3D-Sensor des Unternehmens erfasst Szenen und Objekte auf einen Blick räumlich. Eine Vision ist, dass ein Auto vollautomatisch den gewünschten Abstand zum Vordermann beibehält oder eine automatische Notbremsung einleiten könnte.

Abstandshalter soll entwickelt werden

Diese optische Messtechnik soll durch die Stiftungsprofessur an der Hochschule Ravensburg-Weingarten weiter entwickelt werden. Die Forschung eilt dem Verkauf von Produkten gewöhnlich fünf oder zehn Jahre voraus. „Als Familienunternehmen denken wir nachhaltig in Zehn-Jahres-Zeiträumen“, sagte Martin Buck.

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